Pokal-Serie hält

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(dpa). Werder Bremen hat zum vierten Mal in Serie das Viertelfinale im DFB-Pokal erreicht. Der Fußball-Bundesligist gewann am Dienstagabend gegen den Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth mit 2:0 (1:0) und tankte mit dem Erfolg auch Selbstvertrauen für den Kampf gegen den Abstieg in der Ersten Liga. Im eiskalten und verregneten Weserstadion erzielten Kevin Möhwald (12.

Minute) und Felix Agu (73.) die Treffer für die Grün-Weißen.

Das Weiterkommen ist für die Bremer auch aus finanzieller Sicht von großer Bedeutung. Die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie haben rieisige Lücken in die Kassen der Norddeutschen gerissen. Und da der Club in der am Montag zu Ende gegangenen Transferperiode keine Erlöse durch Transfers mehr erlösen konnte, helfen die Pokal-Einnahmen auf jeden Fall weiter.

Anders als am Samstag beim 1:1 gegen den FC Schalke 04 in der Liga waren die Bremer gegen Fürth von Beginn an hellwach und setzten die Gäste aus Franken mit mutigem Spiel unter Druck. Kevin Möhwald war es, der die Grün-Weißen in der zwölften Minute in Führung brachte. Nachdem Fürths Torwart Sascha Burchert nach einer Ecke einen wuchtigen Kopfball von Milos Veljkovic noch hatte parieren können, staubte Möhwald zum 1:0 ab.

Werder blieb danach am Drücker und hatte Pech, dass Augustinsson kurz nach der Führung nur den Pfosten traf. Nach rund 25 Minuten konnte sich der Zweitligist aber mehr und mehr befreien und wurde selbst ein paar Mal gefährlich. Eine richtige Torchance erspielten sich die Fürther vor der Pause aber nicht mehr.

Weil Werder das zweite Tor nicht machte, blieb die Partie spannend - bis der eingewechselte Agu auf Zuspiel von Josh Sargent den Bremer Viertelfinal-Einzug perfekt machte.

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