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Die Straubing Tigers feiern ihren sensationellen 3:2-Playoff-Auftakt bei den Adler Mannheim.

Pleite für Mannheim

(dpa). Titelfavorit Adler Mannheim steht in den Playoffs der Deutschen Eishockey Liga vor einem schnellen Aus. Am Dienstagabend verlor das beste Team der DEL-Vorrunde überraschend zum Viertelfinal-Auftakt 2:3 (2:2, 0:0, 0:0) nach Verlängerung gegen Außenseiter Straubing Tigers. Eine Strafzeit gegen Mannheim kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit brachte in der Overtime die Entscheidung.

Jeremy Williams traf in der zweiten Minute der Verlängerung für die Niederbayern, die sich erst am letzten Vorrunden-Spieltag am Sonntag für die Playoffs qualifiziert hatten, in Überzahl zum Sieg. Zu allem Überfluss musste auch Mannheims Nationalspieler David Wolf vorzeitig verletzt vom Eis.

In der regulären Spielzeit hatten Denis Reul (3. Minute) und Taylor Leier (14.) für die Adler und Anton Laganiere (3.) und Andreas Eder (19.) für Straubing getroffen. Die Tigers haben nun am Donnerstag (19.30 Uhr/MagentaSport) die Chance, ins Halbfinale einzuziehen. In Straubing verloren die Adler sieben der vergangenen acht Partien.

Auch die Berliner Eisbären haben einen Fehlstart hingelegt und unterlagen im eigenen Stadion Iserlohn mit 3:4.

Playoffs-Viertelfinale: 1. Spieltag, Adler Mannheim - Straubing Tigers 2:3 n.V. (2:2, 0:0, 0:0, 0 :1), Eisbären Berlin - Iserlohn Roosters 3:4 (2:2, 1:0, 0:2), Fischtown Pinguins Bremerhaven - Grizzlys Wolfsburg 4:2 (0:1, 1:1, 3:0), Red Bull München - ERC Ingolstadt 1:4 (0:2, 1:2, 0:0).

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