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Playoffs ohne James, Nowitzki stark wie selten

  • vonDPA
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LeBron James sucht gerne die Herausforderung. Das machte der Basketball-Superstar im vergangenen Sommer mit seinem Wechsel innerhalb der Profiliga NBA nur allzu deutlich. Der dreimalige Champion hätte zu den höher gehandelten Philadelphia 76ers oder den Houston Rockets gehen können. Doch der "King" entschied sich für die Los Angeles Lakers. Er heuerte beim krisengeschüttelten 16-fachen Champion an, um Wiederaufbauhilfe zu leisten. Experten – darunter auch der ehemalige MVP Charles Barkley – trauten den Lakers den Sprung in die Playoffs zu. Doch Barkley und Co. sollten sich täuschen.

LeBron James sucht gerne die Herausforderung. Das machte der Basketball-Superstar im vergangenen Sommer mit seinem Wechsel innerhalb der Profiliga NBA nur allzu deutlich. Der dreimalige Champion hätte zu den höher gehandelten Philadelphia 76ers oder den Houston Rockets gehen können. Doch der "King" entschied sich für die Los Angeles Lakers. Er heuerte beim krisengeschüttelten 16-fachen Champion an, um Wiederaufbauhilfe zu leisten. Experten – darunter auch der ehemalige MVP Charles Barkley – trauten den Lakers den Sprung in die Playoffs zu. Doch Barkley und Co. sollten sich täuschen.

Nach der 106:111-Niederlage der Lakers gegen die Brooklyn Nets ist klar: Die Endrunde wird ohne das Team der beiden deutschen Talente Moritz Wagner und Isaac Bonga und damit zum ersten Mal seit 2005 ohne James stattfinden. "Es war für uns alle eine harte Saison", sagte der 34-Jährige. Verletzungen und Sperren machten die Playoff-Hoffnungen zunichte. Zum sechsten Mal in Serie werden die Lakers nicht an der K.-o-Runde teilnehmen – Negativrekord des Vereins.

Bei den Lakers wird sich jetzt zeigen, ob sich James’ Spielzeit in den verbleibenden Partien reduzieren wird, um den Talenten mehr Einsatzzeit zu geben. Davon könnten auch Wagner und Bonga profitieren. "Ich werde mit dem Trainerstab sprechen, hoffentlich bin ich dann noch so oft wie möglich dabei", sagte James. Auch die Arbeit von Trainer Luke Walton steht auf dem Prüfstand, hatte NBA-Legende und Lakers-Präsident Earvin "Magic" Johnson doch die Devise ausgegeben: "Die Playoffs stehen über allem."

Unterdessen hat sich Dirk Nowitzki mit einer Saisonbestleistung von der Oracle Arena in Oakland/Kalifornien verabschiedet. Beim 126:91 seiner Dallas Mavericks bei Titelverteidiger Golden State Warriors holte Nowitzki 21 Punkte. Die Warriors ziehen nach der Saison in das Chase Center in San Francisco um. "Ich habe meine Zeit hier immer genossen, ich habe gegen einige wirklich große Spieler gespielt", sagte Nowitzki, der in der Oracle Arena den ersten Korb seiner NBA-Karriere warf. Für die Warriors war es die Niederlage mit der größten Punktedifferenz in der laufenden Spielzeit.

Bester Werfer der Partie war Dallas-Akteur Luca Doncic, der mit 23 Punkten, elf Rebounds und zehn Assists ein Triple-Double erzielte. "Ich hatte die letzten paar Spiele keinen guten Wurfrhythmus", sagte Nowitzki, der anders als in den vergangenen Spielen zur Startformation gehörte. "Heute habe ich früh reingefunden", so der 40-Jährige, dem fünf Dreier gelangen. Doncic und Maxi Kleber steuerten je vier Distanzwürfe bei. Auch Kleber zeigte mit insgesamt 16 Zählern eine sehr gute Leistung.

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