Eishockey

Phantomtor ohne Konsequenzen

(sid). Die Deutsche EishockeyLiga (DEL) will trotz eines Phantomtores im Spiel zwischen den Augsburger Panthern und den Nürnberg Ice Tigers (3:1) am Sonntagabend keine Konsequenzen ziehen. Die Liga-Verantwortlichen räumten nach Überprüfung der Videoaufzeichnungen am Montag ein, dass der Puck beim Treffer des Augsburgers Adam Payerl »offenbar seitlich durch das Tornetz von außen in das Tor gelangt ist«, betonten aber auch:

»Auf die Spielwertung hat die Nachprüfung keinen Einfluss.«

Payerl hatte gegen Ende des zweiten Drittels auf 3:0 für die Gastgeber erhöht (38.). Trotz der Aufforderung von Nürnbergs Angreifer Ryan Stoa wollten die Schiedsrichter die Szene allerdings nicht per Video überprüfen. Aus der Wahrnehmung der Referees habe es im Spiel »keinen Anlass für einen Videobeweis« gegeben, teilte die DEL mit. »Liga und Schiedsrichter bedauern, dass die Szene im Spiel nicht richtig bewertet wurde«, hieß es weiter.

Nürnbergs Manager Stefan Ustorf, der am Dienstag den neuen Trainer der Ice Tigers vorstellen will, hatte das Gespann um die Hauptschiedsrichter Andrew Bruggeman und Andre Schrader sowie den Eismeister nach eigenen Angaben allerdings schon beim Aufwärmen auf den Riss im Netz des betroffenen Tores hingewiesen - allem Anschein nach vergeblich: Just an dieser Stelle flog Payerls Schuss ins Tor.

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