Leverkusens Kai Havertz (r.) verliert das Kopfballduell gegen Ohis Felix Uduokhai. F.: DPA
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Leverkusens Kai Havertz (r.) verliert das Kopfballduell gegen Ohis Felix Uduokhai. F.: DPA

Pflichtaufgabe erfüllt

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(dpa). Kai Havertz richtete den Blick schnell nach vorn. "Jetzt dürfen wir uns nicht lange auf die Schulter klopfen. Das war ein Pflichtsieg und das muss unser Anspruch sein", befand der Nationalspieler von Bayer Leverkusen nach dem 2:0 (1:0)-Erfolg gegen den FC Augsburg am Sonntag. Mit dem anstehenden Programm mit dem Rückspiel beim FC Porto und dem Bundesligaspiel in Leipzig stehen für den Tabellenfünften andere Prüfungen an. Das Achtelfinale in der Europa League ist das erklärte Ziel. "Ich bin zuversichtlich, dass wir da weiterkommen", meinte Havertz, der eine gute Partie zeigte und Pech mit einem Lattenschuss hatte.

Nicht helfen kann dabei Kevin Volland. Der Stürmer hat eine schwere Verletzung am Sprunggelenk erlitten. "Er wird am Montag nach München fahren und dort untersucht. Er wird wohl lange ausfallen", meinte Trainer Peter Bosz. Der Coach schloss auch nicht aus, dass Bayers bester Stürmer in dieser Saison nicht mehr zum Einsatz kommt. "Das ist eine Möglichkeit", sagte Bosz.

Die Augsburger waren für die ambitionierten Leverkusener kein echter Prüfstein. "Das war gut für das Selbstvertrauen. Aber mehr als zwei Tore und drei Punkte geht eben auch nicht", sagte Sven Bender nach dem souveränen Erfolg vor 23 307 Zuschauern durch die Treffer von Moussa Diaby (25.) und Nadiem Amiri (59.). Der 23-Jährige erzielte dabei seinen ersten Bundesligatreffer für Bayer und war dementsprechend erleichtert. "Das hat man ja beim Jubel gesehen. Zuhause bin ich schon gefragt worden, ob ich überhaupt noch Tore schießen kann", sagte Amiri.

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