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Dimitrij Ovtcharov besiegt im Finale »Wunderkind« Lin Yun-Ju.

Perfekter Start

(sid). Den Start ins Olympiajahr hätte sich Dimitrij Ovtcharov kaum schöner ausmalen können. Mehr als drei Jahre waren seit seinem letzten Titel auf Weltniveau vergangen, und bei all den Wunderkindern der Tischtennis-Tour schien er den unvermeidlichen Weg vom Routinier zum Auslaufmodell angetreten zu haben. Zur Premiere der WTT-Turnierserie in Doha war Ovtcharov (32) daher als Außenseiter gereist - und bezwang nacheinander die größten Gegner.

»Ich freue mich sehr, dass ich bei meinem Sieg so starke Spieler wie Lin, Harimoto und Falck schlagen konnte. Das macht den Triumph umso wertvoller«, sagte Ovtcharov nach dem Titelgewinn. Die Erfolge über den schwedischen Vizeweltmeister Mattias Falck (3:2), den 17 Jahre alten Japaner Tomokazu Harimoto (4:2) und den 19-jährigen Lin Yun-Ju aus Taiwan (4:1) bewiesen, dass Ovtcharov noch lange nicht zum alten Eisen gehört.

Zwar fehlten in Doha coronabedingt die Top-Chinesen, und auch Timo Boll, der am Montag seinen 40. Geburtstag feiert, verzichtete auf die Reise, doch das schmälerte Ovtcharovs Triumph am Golf nicht. »Dima hat wirklich super gespielt bei diesem Turnier und seine gute Form mit sehr wertvollen Erfolgen über Harimoto, Falck und im Finale gegen Lin unterstrichen«, sagte Bundestrainer Jörg Roßkopf: »Damit ist er sehr verdient der erste WTT-Sieger.«

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