Perez positiv getestet

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(sid). Die Formel 1 hat ihren ersten prominenten Corona-Fall, die Austragung des Großen Preises in Silverstone ist aber nicht gefährdet: Racing-Point-Pilot Sergio Perez wurde am Donnerstag positiv auf COVID-19 getestet, befindet sich in Quarantäne und wird zumindest das vierte Saisonrennen am Sonntag (15.10 Uhr/RTL und Sky) verpassen. Das teilte der Weltverband FIA am späten Donnerstagabend mit.

Dem Mexikaner geht es "körperlich gut", möglich scheint nun aber, dass er auch das zweite Silverstone-Rennen am nächsten Wochenende verpasst. Für den 30-Jährigen schlechte Nachrichten in ohnehin unruhigen Zeiten: Seit Wochen wird gemutmaßt, dass er sein Cockpit bei Racing Point im kommenden Jahr an Sebastian Vettel verliert.

Das Programm in Silverstone soll nun ohne echte Einschränkungen fortgesetzt werden. "Die von der FIA und der Formel 1 festgelegten Abläufe haben für eine rasche Eindämmung eines Falls gesorgt, der keinen größeren Einfluss auf den Ablauf dieses Wochenendes haben wird", hieß es im offiziellen Statement.

Am Nachmittag bereits war bekannt geworden, dass ein erster Test bei Perez ein "unklares" Ergebnis geliefert hatte. Der zweite brachte dann Gewissheit. Alle engen Kontakte des Mexikaners seien in Zusammenarbeit mit der örtlichen Gesundheitsbehörde identifiziert und ebenfalls in Quarantäne geschickt worden.

Die Königsklasse hatte ihre Saison Anfang Juli mit strengen Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen aufgenommen. Rund um die Rennen werden mehr als 4000 Tests pro Woche bei Fahrern, Teamangehörigen und weiterem Personal durchgeführt. Während der ersten beiden Saisonläufe in Spielberg gab es kein positives Ergebnis. Die ersten beiden Coronafälle traten anschließend in Ungarn auf, betrafen aber keinen der Hauptdarsteller.

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