Der rumänische vierte Offizielle Sebastian Coltescu soll Istanbuls Assistenztrainer Pierre Webo rassistisch beleidigt haben, direkt danach verlassen die Teams von Paris St. Germain und Basaksehir das Spielfeld - der Abbruch ist die Folge. FOTO: AFP
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Der rumänische vierte Offizielle Sebastian Coltescu soll Istanbuls Assistenztrainer Pierre Webo rassistisch beleidigt haben, direkt danach verlassen die Teams von Paris St. Germain und Basaksehir das Spielfeld - der Abbruch ist die Folge. FOTO: AFP

Rassismusvorwurf

Partie zwischen PSG und Istanbul abgebrochen

(dpa). Nach einem Rassismusvorwurf gegen den Vierten Offiziellen ist das Champions-League-Spiel zwischen Paris Saint-Germain und Basaksehir aus Istanbul unter- und dann abgebrochen worden. Gegen 23 Uhr waren die Spieler geduscht und umgezogen, die offizielle Bestätigung der UEFA erfolgte um 23.09 Uhr. Weitere Entscheidungen werden am grünen Tisch fallen müssen.

In der 14. Minute kam es im Pariser Prinzenpark zum Eklat. Das Schiedsrichtergespann hatte den Basaksehir-Assistenzcoach Pierre Webo wegen unsportlichen Verhaltens auf die Tribüne geschickt. Bei diesem Vorgang soll das Wort "negro" gefallen sein, dies warfen die Istanbul-Offiziellen dem rumänischen Schiedsrichter lautstark vor, wie deutlich über die Außenmikrofone zu hören war. Das Schiedsrichtergespann wurde angeführt von Ovidiu Hategan, als Vierter Offizieller stand Sebastian Coltescu an der Seitenlinie. Nach minutenlanger Diskussion verließen die Mannschaften nach offiziell gespielten 22:30 Minuten geschlossen das Feld.

Wie zudem zu hören war, soll das Team aus Rumänien versucht haben, sich damit zu verteidigen, dass der Vierte Offizielle das rumänische Wort für Schwarzer (negru) benutzt habe und nicht das N-Wort.

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