Fußball / Relegation

Osnabrück hofft auf ein Wunder

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(sid). Die Chance ist minimal, die Hoffnung groß. »Wer denkt, dass es jetzt vorbei ist, der täuscht sich gewaltig. Vor 2000 Fans an der Bremer Brücke - da geht noch was«, behauptete Osnabrücks Ulrich Taffertshofer nach dem 0:3 (0:2) im Relegations-Hinspiel beim Drittligisten FC Ingolstadt trotzig. »Wir brauchen ein frühes Tor«, fügte der VfL-Routinier an, »dann brennt die Hütte und dann wird es wieder spannend«.

Auch Trainer Markus Feldhoff klammerte sich nach dem fußballerischen Offenbarungseid des Zweitligisten an den letzten Strohhalm. Im Rückspiel am Sonntag (13.30 Uhr/ZDF) habe man nichts mehr zu verlieren: »Wir müssen genauso brennen wie Ingolstadt und unser Glück in die Hand nehmen. Wir brauchen einen außergewöhnlichen Moment und werden alles versuchen, das Wunder zu schaffen!«

Es bedarf in der Tat eines kleinen Fußball-Wunders, um den Absturz noch zu verhindern. Doch Ingolstadt ist gewarnt, nachdem die Schanzer in den vergangenen beiden Jahren unglücklich gegen den SV Wehen-Wiesbaden (2:1/2:3) und den 1. FC Nürnberg (0:2/3:1) gescheitert waren. »Wir müssen konzentriert und demütig bleiben. Wir dürfen Nullkommanull nachlassen und keine Euphorie aufkommen lassen«, warnte Schanzer-Coach Tomas Oral.

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