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Ohne neue Frisur

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(sid). Auf einen erneuten Besuch beim Star-Barbier werden die Spieler von RB Leipzig verzichten. Der letzte Termin zum Haareschneiden liegt nur etwas mehr als eine Woche zurück, außerdem kann beim Herbstmeister derzeit niemand weiteren Ärger gebrauchen. Die "Friseur-Affäre" von Frankfurt, der zwei sieglose Spiele und der Verlust der Tabellenführung in der Bundesliga folgten, hat bei RB für ungewohnte Unruhe gesorgt.

Wenn Leipzig im Achtelfinale des DFB-Pokals am Dienstag (18.30/Sky und Sport1) wieder bei der Frankfurter Eintracht zu Gast ist, will es der Champions-League-Teilnehmer besser machen als beim 0:2 Ende Januar - und die sportliche Lage auch mit Blick auf das Titelrennen der Bundesliga entspannen. "Der Friseur kommt glaube ich nicht", sagte Trainer Julian Nagelsmann am Montag scherzend. Auch auf dem Rasen soll sein Team anders auftreten als zuletzt. Seit der Winterpause leistete sich RB in jedem Spiel eine schwache Halbzeit, immer geriet Leipzig in Rückstand. "Das Ziel ist es, die bessere Mannschaft zu sein", sagte Nagelsmann: "Das Ergebnis, aber auch die Art und Weise ist wichtig."

Dennoch kommt das Duell in Frankfurt eigentlich zur Unzeit. Am Sonntag steht in der Liga das Gipfeltreffen beim neuen Spitzenreiter Bayern München an. Verliert RB, wächst der Rückstand auf den Rekordmeister auf vier Punkte. Der Liga-Kracher wirft seine Schatten voraus. Ganz isoliert, sagte Nagelsmann, könne man das Spiel bei der Eintracht nicht betrachten.

Einer, der am Dienstag nur Zuschauen darf, ist Stefan Ilsanker. Der Frankfurter Winter-Neuzugang ist gegen seinen Ex-Klub nicht spielberechtigt. Der Eintracht kann der Österreicher nur als Informant helfen. "Ilse darf gerne etwas erzählen. Ich sehe aber keine extrem große Gefahr, dass er alles verraten kann", sagte Nagelsmann.

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