Der Brasilianer Richarlison bejubelt seinen Treffer zum 2:0-Endstand in Uruguay. FOTO: DPA
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Der Brasilianer Richarlison bejubelt seinen Treffer zum 2:0-Endstand in Uruguay. FOTO: DPA

Ohne Fehl und Tadel

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(sid). Fußball-Rekordweltmeister Brasilien hat in der südamerikanischen WM-Qualifikation seinen Siegeszug zur Endrunde 2022 in Katar fortgesetzt. Ohne den verletzten Superstar Neymar feierte die Seleção einen 2:0 (2:0)-Prestigeerfolg beim Erzrivalen Uruguay.

Arthur von Juventus Turin mit seinem ersten Länderspieltor (34.) und England-Legionär Richarlison (45./FC Everton) sorgten für Brasiliens dritten Sieg in Folge in Montevideo. Nach Torjäger Luis Suarez, der vor der Partie positiv auf Covid-19 getestet worden war, verlor Uruguay auch noch seinen zweiten Superstar vorzeitig, weil Edinson Cavani nach Foulspiel die Rote Karte (71.) sah.

Bei Argentiniens 2:0 (2:0) in Peru war erneut auf den Stuttgarter Nicolas Gonzalez Verlass. Der VfB-Stürmer traf wie schon am Donnerstag beim 1:1 gegen Paraguay, markierte in der 17. Minute nach gekonnter Ballmitnahme die Führung aus kurzer Distanz, die Lautaro Martinez (28.) von Inter Mailand noch vor der Pause ausbaute.

Das Sensationsteam der Stunde heißt jedoch Ecuador, das am vierten Spieltag Kolumbien mit 6:1 (4:1) deklassierte. Unter Nationaltrainer Gustavo Alfaro (58) hat Ecuador mit 13 Toren den besten Sturm der Eliminatorias. Für Überraschungen sorgten zwei "Kellerkinder". Venezuela fuhr seinen ersten Sieg mit den ersten Toren im laufenden Wettbewerb ein, schlug Favorit Chile trotz des vierten Turniertores des früheren Münchners und Leverkuseners Arturo Vidal mit 2:1 (1:1). Schlusslicht Bolivien jubelte beim 2:2 (2:1) in Paraguay immerhin über den ersten Punktgewinn.

Mit der Optimalausbeute von zwölf Punkten geht Brasilien ins neue Jahr, gefolgt von Argentinien (10) und Ecuador (9). Paraguay und Uruguay (je 6) streiten um Rang vier, der noch ein Direktticket zur Wüsten-WM garantiert. Im März geht es mit den Duellen Kolumbien - Brasilien und Argentinien - Uruguay weiter.

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