Ohne Chance

(dpa). Konstanze Klosterhalfen sind im Olympia-Jahr zum dritten Mal ihre aktuellen Grenzen aufgezeigt worden. Beim vorletzten Diamond-League-Meeting am Freitag in Brüssel musste sich die 24 Jahre alte WM-Dritte aus Leverkusen auch über 5000 Meter mit Platz acht und einer Zeit von 14:35,88 Minuten zufrieden geben. Überhaupt reichte es für die deutschen Leichtathleten nur für hintere Ränge.

Bei den Tokio-Spielen war Klosterhalfen nach längerer Verletzungspause Achte über 10 000 Meter geworden. »Nach hinten heraus fehlt einfach noch die Tempohärte«, sagte Klosterhalfen, die auf dem letzten der fünf Kilometer im König-Baudouin-Stadion nicht mehr mithalten konnte. Den Sieg sicherte sich Francine Niyonsaba (Burundi/14:25,34).

Der Leverkusener Bo Kanda Lita Baehre kam im Stabhochsprung nicht über 5,65 Meter und den neunten Platz hinaus. Ebenfalls auf einem hinteren Rang landete der Weitspringer Fabian Heinle (Stuttgart), der nur 7,34 Meter weit kam und Siebter wurde. Über 100 Meter der Männer gewann der Olympia-Zweite Fred Kerley in 9,94 Sekunden vor Trayvon Bromell, der 9,97 Sekunden schnell lief. Den US-Dreifach-Erfolg komplettierte Michael Norman (9,98).

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