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Bundestrainer Hansi Flick zeigt sich vor der heutigen WM-Qualifikation gegen Rumänien bestens gelaunt auf dem Weg zum Abschlusstraining.

Offensive, Teil zwei

Das Nationalteam will da weitermachen, wo es im September aufgehört hat. Das Hamburger Publikum soll begeistert werden - in der Offensive genießt Bundestrainer Flick dabei die »Qual der Wahl«.

Auf dem Nebenplatz des Hamburger Volksparkstadions war so viel Feuer drin, dass Hansi Flick sogar bremsen musste. Im schwarzen DFB-Shirt und gut gelaunt berichtete der Bundestrainer am Donnerstag von der Trainingseinheit, die er vor dem Ende abbrach, »weil die Intensität schon zu hoch war«. Seine Nationalspieler brennen auf das WM-Qualifikationsspiel an diesem Freitag (20.45 Uhr/RTL) gegen Rumänien, vermittelte der 56-Jährige hoch erfreut. Vor rund 25 000 Zuschauern sollen Leroy Sané, Serge Gnabry und Co. »alle Körner im Köcher haben« - und möglichst ein Fußball-Spektakel zünden.

»Es ist wichtig, dass wir das Spiel gewinnen, eine tolle Leistung zeigen und die Fans begeistern, das ist unser Ziel«, sagte Flick, der im September mit drei Siegen und 12:0 Toren optimal in seine Amtszeit als Nachfolger von Joachim Löw gestartet war. »Jeder Einzelne in der Mannschaft möchte das auch so rüberbringen«, kündigte er an.

Im Idealfall löst die DFB-Auswahl in den beiden Partien gegen den Tabellendritten Rumänien und am Montag in Skopje gegen Nordmazedonien vorzeitig das Ticket für die WM 2022.

Auch ein 1:0 wie im Hinspiel Ende März noch unter Löw würde er auf dem Weg nach Katar natürlich »mitnehmen«, sagte Flick zwar. Wichtig ist dem vom FC Bayern gekommenen Titelsammler aber längst nicht nur das Ergebnis.

Rückkehrer Thomas Müller hatte von einem »kleinen positiven Aufschwung« unter Flick insbesondere auch im zuletzt schwierigen Verhältnis zu den Fans gesprochen. Das 6:0 gegen Armenien in Stuttgart soll kein Einzelfall bleiben.

Der Bundestrainer dürfte dafür auf das bewährte Offensivtrio mit den Münchnern Sané und Gnabry sowie dem sehr von ihm bestärkten Chelsea-Profi Timo Werner setzen. Auf die Besetzung der Position dahinter ließ sich Flick dagegen nicht festnageln. Kehrt Müller zurück, so wie in der erfolgreichen Zeit mit Flick bei den Bayern? Weitere Alternativen sind der Dortmunder Marco Reus und Werners Londoner Teamkollege Kai Havertz. »Wir haben die Qual der Wahl, aber so ist es besser als andersherum«, sagte Flick.

Gesetzt sind in der Innenverteidigung Bayern-Profi Niklas Süle und der dritte Champions-League-Sieger des FC Chelsea, Antonio Rüdiger. »Sie sind einfach eingespielt«, sagte Flick. »Was die Außenverteidigerpositionen angeht, werden wir noch schauen.«

Am Donnerstag schickte der DFB neben Flick Paris-Profi Thilo Kehrer in die Pressekonferenz, der nach seinen letzten Einsätzen auf der linken Seite ein Sonderlob von Flick bekommen hatte und an der Seine mit Superstar Lionel Messi trainiert. Vor der Viererkette bildet das starke Münchner Duo Leon Goretzka und Joshua Kimmich das Schwungrad im Mittelfeld.

WM-Qualifikation, Gruppe J: Deutschland - Rumänien (Freitag, 20.45 Uhr/RTL: Deutschland: Neuer - Hofmann, Süle, Rüdiger, Kehrer - Kimmich, Goretzka - Gnabry, Müller, Sané - Werner. - Schiedsrichter: Cüneyt Cakir (Türkei).

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