Hertha BSC

Nouri setzt auf Klinsmann-Stil

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(dpa). Jürgen Klinsmann schaltete schon wieder in den Kalifornien-Modus, sein Nachfolger steht bei Hertha BSC direkt vor einer wegweisenden Bewährungsprobe. Nach 21 Spielen ohne Sieg als Cheftrainer im Profifußball will Alexander Nouri seine persönliche Pleiten-Serie beenden. "Grundsätzlich bin ich erstmal sehr dankbar, dass ich die Gelegenheit bekommen habe", sagte der vorherige Assistent des Ex-Bundestrainers vor der Partie beim SC Paderborn heute (15.30 Uhr/Sky).

Dass Nouri nach seinem erfolglosen Trainer-Ende bei Werder Bremen und dem gescheiterten Kurzzeit-Engagement beim FC Ingolstadt überhaupt auf der großen Bühne stehen darf, hat er auch seinem Vorgänger zu verdanken. Klinsmann, der am Freitag auf seiner Facebookseite wieder das Bild eines Hubschraubers vor einem kalifornischen Restaurant anstatt seines Fotos im Hertha-Pulli präsentierte, hatte Nouri Ende November als Assistenten zum Hauptstadtclub mitgebracht. Für das Duell mit dem Schlusslicht will sich der 40-Jährige dabei auch an seinem Vorgänger orientieren. "Am Ende denke ich, dass jeder eine andere Art hat, Dinge zu transportieren und Dinge zu vermitteln", sagte Nouri. "Alles über den Haufen zu werfen, macht auch keinen Sinn, wir sind auf einem guten Weg fußballerisch. Diesen Weg wollen wir fortsetzen."

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