Niederlage zum EM-Auftakt

(sid). Die deutschen Volleyballerinnen um Rückkehrerin Louisa Lippmann haben zum EM-Auftakt die erhoffte Überraschung verpasst. Im ersten Vorrundenspiel musste sich die Mannschaft von Bundestrainer Felix Koslowski dem zweimaligen Titelgewinner Polen im bulgarischen Plowdiw nach einer phasenweise starken Leistung 1:3 (22:25, 25:23, 21:25, 22:25) geschlagen geben.

Durch die Niederlage gegen den auf dem Papier stärksten Gruppengegner wird der Druck etwas größer, je vier Teams aus vier Sechsergruppen kommen bei der in vier Ländern ausgetragenen Europameisterschaft ins Achtelfinale. Erklärtes Minimalziel der Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) ist die Runde der letzten acht.

»Ich erwarte eine schwierige Vorrunde, in der es die eine oder andere Überraschung geben wird«, hatte Koslowski vor dem Turnierstart gesagt. Und die deutsche Mannschaft, die bei der EM vor zwei Jahren im Viertelfinale an den Polinnen gescheitert war und Rang sechs belegt hatte, ärgerte den Favoriten. Das Team um Starspielerin Lippmann, zuletzt in der Nations League nicht dabei (»Pause war die richtige Entscheidung«), lief nach schwachem Start (1:6) trotz Steigerung erfolglos einem Rückstand hinterher. Sieben Aufschlagfehler spielten dem Gegner in die Karten, Polen nutzte seinen dritten Satzball.

Der DVV-Auswahl bleibt kaum Zeit zur Analyse. Schon am heutigen Freitag (16.30 Uhr/Sport1) wartet in der Staffel B der zweite Gegner Tschechien. Nach einem Ruhetag folgen die übrigen Gruppenspiele gegen Gastgeber Bulgarien (Sonntag), Griechenland (Dienstag) und Spanien (Mittwoch).

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