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Nicht nur Eintracht Frankfurt hofft in der neuen Saison auf die Rückkehr seiner treuen Fans bei Auswärtsspielen.

Nichts planbar trotz Plans

(sid). Auf welch tönernen Füßen die ausgefeilten Pläne stehen, machte der kurze Satz am Ende der Mitteilung deutlich. »Ein bundesweit zentrales Konzept für eine Rückkehr von Fans in die Stadien kann es insofern nicht geben«, schrieb die Deutsche Fußball Liga (DFL) - nachdem sie in drei Absätzen zuvor bis ins kleinste Detail dargelegt hatte, wie das ganze Prozedere in der anstehenden Saison ablaufen soll.

Dabei ging es unter anderem um unterschiedliche Prozentzahlen bei den Gäste-Kontingenten, den Starttermin, die jüngsten Corona-Regelungen der Bundesländer, die Stadion-Infrastrukturen und das Hygienekonzept.

Grundsätzlich sieht es so aus, dass die 36 Vereine der Bundesliga und der 2. Liga ab dem dritten Spieltag mit der Rückkehr von Gästefans in die Stadien planen. Lediglich beim jeweils ersten Heimspiel gilt diese Regelung noch nicht, um dem jeweiligen Verein das Sammeln von »Erfahrungswerten bei der Rückkehr von Fans in die Stadien zu ermöglichen«. Ob es diesmal tatsächlich anders wird, erscheint allerdings fraglich. Die steigende Inzidenz aufgrund der Delta-Variante könnte dafür sorgen, dass das grüne Licht der Politik für die Zuschauerrückkehr wieder auf Rot springt - obwohl sowieso nur Geimpfte, Genesene und Getestete in die Stadien dürfen. Sollte es tatsächlich zu der Restriktion kommen, sind Auseinandersetzungen programmiert. Sogar Klagen stehen im Raum. Daraus hatte unter anderem Vorstandssprecher Axel Hellmann von Eintracht Frankfurt keinen Hehl gemacht.

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