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Die Deutsche Eislauf-Union will nach dem enttäuschenden Abschneiden bei der Europameisterschaft in Minsk keine Schönfärberei betreiben. »Lieber jetzt die Krise haben als in der Saison vor den Olympischen Winterspielen 2022«, erklärte DEU-Sportdirektor Udo Dönsdorf. »Nun haben wir die Chance, klare Worte zu sprechen, daran zu arbeiten und da rauszukommen.« Obwohl nur die Berliner Paarläufer Minerva-Fabienne Hase/Nolan Seegert als Sechste auf der EM-Bühne überzeugten und sich als Medaillenanwärter der Zukunft profilierten, wollte Dönsdorf nicht von einer »Total-Katastrophe« sprechen.

Die Deutsche Eislauf-Union will nach dem enttäuschenden Abschneiden bei der Europameisterschaft in Minsk keine Schönfärberei betreiben. »Lieber jetzt die Krise haben als in der Saison vor den Olympischen Winterspielen 2022«, erklärte DEU-Sportdirektor Udo Dönsdorf. »Nun haben wir die Chance, klare Worte zu sprechen, daran zu arbeiten und da rauszukommen.« Obwohl nur die Berliner Paarläufer Minerva-Fabienne Hase/Nolan Seegert als Sechste auf der EM-Bühne überzeugten und sich als Medaillenanwärter der Zukunft profilierten, wollte Dönsdorf nicht von einer »Total-Katastrophe« sprechen.

Vielmehr sieht er das Abrutschen ins europäische Mittelmaß bei den Damen und Herren sowie den wackeren Neuanfang im Eistanz mit dem 15. Platz von Shari Koch/Christian Nüchtern als Warnung und Aufruf, vieles zu verändern. Defizite wurden in den vergangenen Jahren durch die Erfolge der Ausnahmeläuferin Aljona Savchenko, die mit ihren Paarlauf-Partnern Robin Szolkowy und Bruno Massot viele WM- und EM-Triumphe feierte, übertüncht.

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