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Max Hoff und Jacob Schopf (h.) fahren souverän zum WM-Titel.

Neues Duo harmoniert

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(dpa). Diesmal verließen Sebastian Brendel auf den letzten Metern die Kräfte. Der dreimalige Kanu-Olympiasieger hat seinen fünften WM-Titel in Serie auf seiner Paradestrecke im Canadier-Einer über 1000 Meter verpasst. Der 31-jährige Potsdamer musste sich am Sonntag bei den Weltmeisterschaften im ungarischen Szeged trotz seiner Führung zur Hälfte des Rennens mit Platz vier trösten. Fünf Hundertstelsekunden fehlten am Ende für Bronze. Den Sieg sicherte sich der starke Brasilianer Isaquias Queiros dos Santos.

Damit ist die unglaubliche Siegesserie nach fünf Jahren gerissen. Doch nach einer Weltcup-Saison ohne Sieg weiß Brendel ein Jahr vor Olympia: Er kann in der Weltspitze mithalten. Immerhin hatte er am Samstag über die nicht-olympische Distanz von 500 Metern seinen elften WM-Coup perfekt gemacht und mit Titel Nummer zwölf über 5000 Meter für einen goldenen Abschluss gesorgt.

Zurück auf Erfolgskurs ist das Flaggschiff des Deutschen Kanu-Verbandes. Der Kajak-Vierer musste bei den Europaspielen in Minsk gegen Russland die erste Niederlage in einem wichtigen Rennen seit drei Jahren hinnehmen. Diesmal war auf das Quartett Max Rendschmidt, Ronald Rauhe, Tom Liebscher und Max Lemke wieder Verlass. Mit Gold vor Spanien und der Slowakei untermauerte die Crew ihre Favoritenstellung für Tokio 2020. Ganz stark präsentierte sich der neu formierte Kajak-Zweier mit dem routinierten Max Hoff und Youngster Jacob Schopf über die 1000 Meter. Mit einem Start-Ziel-Sieg und einer Bootslänge Vorsprung gewann das Duo souverän.

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