Neuer verstimmt

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(dpa). Eine schnelle Einigung zwischen Manuel Neuer und dem FC Bayern ist nicht in Sicht. In schwierigen Tagen sind die Verhandlungen über eine Verlängerung des im kommenden Sommer auslaufenden Vertrags nicht leichter geworden. Der deutsche Fußball-Rekordmeister und sein Weltklassetorhüter sollen sich sowohl über die Laufzeit als auch über die finanziellen Konditionen nicht einig sein. Was bei Trainer Hansi Flick und Thomas Müller reibungslos klappte, entpuppt sich beim Kapitän als schwieriges Projekt.

Langfristverträge sind in München für Stars im fortgeschrittenen Profi-Alter nicht üblich, auch für Arjen Robben und Franck Ribéry gab’s am Ende nur Verlängerungen um ein Jahr. Für den 34-jährigen Neuer würde der Verein möglicherweise eine Ausnahme machen, aber nicht um jeden Preis. Laut Medienberichten ist die Neuer-Seite verstimmt, dass Details aus den Verhandlungen an die Öffentlichkeit gelangten. Dem Vernehmen nach will Neuer bis 2025 bleiben, dann wäre er 39 Jahre alt. Der Verein soll eine zwei Jahre kürzere Laufzeit anstreben.

Neue Kontrakte für Leistungsträger wie David Alaba oder Thiago (beide bis 2021 gebunden) könnten folgen, neues Personal soll kommen. "Die Ausrichtung ist letztendlich, dass wir erfolgreiche Jahre haben wollen und man immer gucken muss, dass man den Kader optimiert", sagte Flick. "Wir sind da auf einem sehr guten Weg, haben eine super Basis und schauen, dass wir die Dinge auch in der schwierigen Phase im Sinne des FC Bayern machen."

Feststeht bislang der Zugang des Schalkers Alexander Nübel. Spekulationen um den auch vom FC Liverpool umworbenen Timo Werner (Leipzig), den im Fokus mehrerer Klubs stehenden Kai Havertz (Leverkusen) oder Leroy Sané (Manchester City) begleiten die Münchner schon lange.

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