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Das Grab von Reinhard »Stan« Libuda, der am 25. August 1996 im Alter von 52 Jahren verstarb. Nun werden seine sterblichen Überreste umgebettet.

Neue Ruhestätte

(dpa). Nach dem Ende der Liegezeit von 25 Jahren erhält der frühere Schalker Stürmer Reinhard »Stan« Libuda nun doch eine neue letzte Ruhestätte. Dank der Initiative Stiftung »Schalker Markt« und nach Rücksprache mit der Familie sollen die sterblichen Überreste des ehemaligen Idols am nächsten Samstag in einem symbolischen Akt auf das Schalker FanFeld umgebettet werden.

Dies bestätigte ein Sprecher der Stiftung. Zuvor hatte der »Reviersport« darüber berichtet.

Auf dem Friedhof Gelsenkirchen Beckhausen-Sutum gibt es seit 2012 das FanFeld für Anhänger und Angehörige in Sichtweite der Veltins-Arena. Libuda soll die Grabstelle Nr. 7 - seiner Trikotnummer - erhalten. Die für 11.04 Uhr geplante interne Veranstaltung ist wegen der Corona-Maßnahmen bis auf eine kleine Anzahl von Personen öffentlich nicht zugänglich.

Ein Ehrengrab für den 1996 verstorbenen und beliebten ehemaligen Nationalspieler verhinderte die Satzung der Stadt Gelsenkirchen, die dies für Vorbestrafte nicht vorsieht. Libuda war Anfang der 70er Jahre in den Bundesligaskandal verwickelt und leistete einen Meineid.

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