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Stefan Bradl ersetzt beim WM-Auftakt in Doha erneut Marc Marquez.

Motorrad

Nächster Auftrag für Bradl

(sid). Dienstagfrüh ging es für Stefan Bradl zurück nach Doha. Die Reise war schon länger geplant, eigentlich sollte der frühere Weltmeister aber von der Rennstrecke als TV-Experte über den WM-Auftakt berichten. Jetzt steigt Bradl doch in die Rennkombi und dann auf das Motorrad, der MotoGP-Testfahrer ersetzt beim Honda-Werksteam den Spanier Marc Marquez - mal wieder.

»Für mich ist das eine coole Sache, weil ich auch schon bei den Testfahrten dabei war und ganz gut performt habe«, sagte Bradl. Der Nachrücker ist heiß auf seinen nächsten Einsatz in der Königsklasse. Dass er sich eher spontan darauf einstellen musste, ist für ihn nichts Neues.

Erst am Wochenende hatte der Zahlinger erfahren, dass es für Marquez nach dessen Oberarmbruch noch nicht für einen Start bei den ersten beiden Rennen in Doha am Sonntag (19.00 Uhr/ServusTV und DAZN) und am 4. April reichen wird. Am Montag machte es Honda dann für alle Welt offiziell, Bradl darf ran.

Im Vorjahr war der Moto2-Champion von 2011 als Ersatzmann elfmal angetreten. In Le Mans/Frankreich wurde er Achter, beim Finale in Portimao/Portugal Siebter. So soll es weitergehen: »Die Konkurrenz ist megamäßig stark, aber an einem guten Tag kann ich vielleicht in die Top 10 brausen.«

Bradl hat zuletzt bereits reichlich Kilometer auf dem Losail International Circuit abgespult. Während Marquez zu Hause seine Reha absolvierte und dabei auch wieder auf dem Motorrad saß, verrichtete der Deutsche in Katar die Testarbeit. Sechs Tage lang ging es um Datensammlung und Entwicklung, dann flog Bradl wieder heim. Nun ist er wieder da, zum ersten von mindestens drei Saisoneinsätzen.

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