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Im Zweikampf: Hoffenheims Sebastian Rudy (links) und Leverkusens Lucas Alario (r).

Müder Montagskick

  • VonSID
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(sid). Bayer Leverkusen hat nach einem letzten müden Montagskick seine kleine Chance auf die Champions League wohl endgültig verspielt. Die Mannschaft von Leih-Trainer Hannes Wolf kam im vorerst letzten Montagsspiel der Fußball-Bundesliga nicht über ein 0:0 bei der TSG Hoffenheim hinaus. Bayer hat sechs Spieltage vor Saisonende bereits neun Punkte Rückstand auf den Tabellenvierten Eintracht Frankfurt.

»Das ist für unsere Ziele zu wenig. Wir wollten in die Champions League, das wird jetzt schwierig«, sagte der bei Leverkusen eingewechselte Ex-Hoffenheimer Nadiem am DAZN-Mikrofon

Mit der Begegnung in Sinsheim ging die kurze Ära der Montagsspiele zu Ende. Nachdem die Partien in der Saison 2017/2018 eingeführt worden waren, regte sich starker Widerstand der Fans, der sich gegen die Zerstückelung der Spieltage richtete. Die Anhänger hatten am Ende Erfolg. Ab der kommenden Saison werden die Montagsspiele durch Begegnungen am Sonntagabend (19.30 Uhr) ersetzt.

Das Geisterspiel in der Rhein-Neckar-Arena war in der Anfangsphase ziemlich zerfahren. Beide Mannschaften leisteten sich zahlreiche Fehler, in der Offensive ging auf beiden Seiten wenig. Die ständigen Fouls sorgten zudem dafür, dass kein Spielfluss zustande kam.

In der 19. Minute vergab Jungstar Florian Wirtz die erste Gelegenheit für die Leverkusener, die ohne Santiago Arias, Julian Baumgartlinger, Lars Bender, Timothy Fosu-Mensah und Paulinho auskommen mussten.

Im Anschluss an dieses Szene übernahm die Mannschaft Wolfs für kurze Zeit das Kommando. Kapitän Charles Aranguiz hatte die Führung auf dem Fuß, scheiterte aber an TSG-Torwart Oliver Baumann (25.).

Die Hoffenheimer, bei denen Ermin Bicakcic, Gacinovic, Dennis Geiger, Benjamin Hübner, Havard Nordtveit, Konstantinos Stafylidis und Kevin Vogt fehlten, agierten in dieser Phase zu passiv. Als Sebastian Rudy mit einer Oberschenkelblessur raus musste, wurde die TSG zumindest nominell offensiver.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs wurde es nicht besser, Höhepunkte waren Mangelware. Auch nach einer Stunde war in beiden Strafräumen nichts los. Amiri vergab eine Leverkusener Möglichkeit kläglich (65.).

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