Handball-WM

Moustafa plant mit Zuschauern

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(sid). Trotz anhaltender Kritik steht die Austragung der Handball-WM im kommenden Januar in Ägypten laut Weltverbands-Präsident Hassan Moustafa nicht zur Disposition. "Ich habe keine Zweifel daran, dass die WM stattfinden wird, weil ich volles Vertrauen in unsere Akteure, also die Nationalverbände, Spieler, Trainer, Offiziellen habe", sagte der 76-Jährige im Interview mit der "Sport Bild".

Eine Absage der WM sei für den Ägypter bislang "nie eine Option" gewesen. Auch eine Modifizierung des Spielplans oder ein reduziertes Teilnehmerfeld sei aktuell nicht geplant. Der Weltverband IHF plane sogar, "die WM mit Zuschauern zu organisieren", so Moustafa. Die Auslastung soll abhängig von der Arena und der Corona-Situation im Januar vor Ort gemacht werden.

Dass Topklubs und auch einige Spieler aus Deutschland sich zuletzt für eine WM-Absage ausgesprochen hatten, hat der IHF-Boss registriert. Es gebe viele Diskussionen, "vor allem in Deutschland, nachdem die Nationalmannschaft nach einem Länderspiel positive Fälle hatte", so Moustafa, "aber die Umstände bei der WM werden ganz andere sein. Ich hoffe, dass das alle sehen werden." Moustafa zeigte zwar Verständnis dafür, dass manche "Angst vor dem Risiko" hätten. Aber er versicherte, "dass bei der WM strenge Regeln gelten werden".

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