Luka Jovic

60 Millionen? Die Eintracht weiß allerdings von nichts

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Nun ist es also fix. Der heiß begehrte Eintracht-Stürmer Luka Jovic wird den Frankfurter Bundesligisten verlassen und sich dem spanischen Spitzenverein Real Madrid anschließen. Kostenpunkt für die Königlichen: 60 Millionen Euro, 48 davon sollen in die Kasse der Hessen fließen, zwölf weitere an Benfica Lissabon, den ehemaligen Klub von Jovic. Das serbische Ausnahmetalent, 21 Jahre jung, erhält in Madrid einen Sechsjahresvertrag. Das alles berichtet die spanische Sportzeitung "As".

Nun ist es also fix. Der heiß begehrte Eintracht-Stürmer Luka Jovic wird den Frankfurter Bundesligisten verlassen und sich dem spanischen Spitzenverein Real Madrid anschließen. Kostenpunkt für die Königlichen: 60 Millionen Euro, 48 davon sollen in die Kasse der Hessen fließen, zwölf weitere an Benfica Lissabon, den ehemaligen Klub von Jovic. Das serbische Ausnahmetalent, 21 Jahre jung, erhält in Madrid einen Sechsjahresvertrag. Das alles berichtet die spanische Sportzeitung "As".

Indes: In Frankfurt weiß man davon nichts, gar nichts. Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic bekundet sogar halb amüsiert, dass er in diesem Fall nicht mal eine Notlüge bemühen müsse, um zu dementieren. Alles nur heiße Luft? Frei erfunden? Nun ja, ganz so einfach ist es nicht.

Bei der Eintracht liegt zwar tatsächlich nichts auf dem Tisch, doch klar ist auch, dass es durchaus eine Vereinbarung zwischen Real und dem Spieler geben kann. Der spanische Hauptstadtklub war immer der Verein, der sich am intensivsten und glaubwürdigsten um den serbischen Nationalspieler bemüht hat. Jovic hat das gespürt, weshalb er Real favorisiert, wenn es zu einem Wechsel kommen sollte. Die Madrider wollen sich nach der völlig verkorksten Spielzeit neu aufstellen, das Team mit hochtalentierten Profis auffrischen, gerade im Sturm. Real war also von den vielen genannten Bewerbern Barcelona, Bayern, Paris, Manchester, Liverpool schon immer der aussichtsreichste.

Die Eintracht-Verantwortlichen sind, auch wenn aktuell kein Angebot und keine Anfrage vorliegt, nicht blauäugig. Sie wissen, dass es viele hochkarätige Interessenten gibt, die mit sportlichen Meriten und einem dicken Scheckbuch locken. Sie wissen auch, dass sie den gejagten Spieler nicht halten können, wenn dieser wirklich wechseln möchte. Dass Jovic noch besonders lange für die Frankfurter Tore schießen wird, ist nicht sehr wahrscheinlich.

Unbenommen ist, dass der Bundesligist, der den Angreifer vor wenigen Wochen für sieben Millionen Euro aus Lissabon ausgelöst und mit einem Vertrag bis 2023 ausgestattet hat, nicht im vollen Umfang von der Ablösesumme partizipieren würde, gut ein Drittel ginge nach Portugal zu Benfica. Von, sagen wir mal, 70 Millionen, würden demnach mehr als 23 Millionen abfließen. Das ist in den heutigen Vertragsgestaltungen jedoch nichts Genauso wie üppige Provisionen für die Berater. Jovics Vertrauter ist Fali Ramadani, ein gewiefter Spieleragent, der für seinen Mandanten einen hochdotierten Kontrakt aushandeln wird. Er selbst wird bei einem Vertragsabschluss zwischen sechs und acht Millionen Euro verdienen können. Ein schöner Batzen.

Die Frage wird nun also sein, wann Real (oder ein anderer Klub) ernst macht und an die Eintracht herantritt. Die Sportliche Leitung ist auf alle Eventualitäten vorbereitet. Denkbar ist auch, dass ein Transfer im Sommer unter Dach und Fach gebracht wird, der Torjäger aber noch ein Jahr in Frankfurt geparkt wird. Eine Variante, die die Eintracht absolut favorisieren würde. Die aber nur greifen könnte, wenn sich der Bundesligist fürs internationale Geschäft, am besten für die Champions League, qualifizieren würde.

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