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Malaika Mihambo muss sich in Zürich mit Platz fünf zufrieden geben.

Mihambo springt am Sieg vorbei

(sid). Weitspringerin Malaika Mihambo ist 36 Tage nach ihrem Olympia-Gold von Tokio weit am nächsten lukrativen Sieg vorbeigeflogen. Beim Finale der Diamond League in Zürich kam die 24 Jahre alte Heidelbergerin in ihrem ersten Wettkampf nach den Sommerspielen nicht über den fünften und damit vorletzten Platz hinaus.

Mit ihrer Weite von 6,56 m blieb Mihambo deutlich unter ihrer Siegesleistung von Tokio (7,00), mit der sie sich im letzten Versuch noch die Goldmedaille gesichert hatte. Die Bestleistung der Weltmeisterin steht seit der WM 2019 in Doha bei 7,30 m.

Den Sieg und 30 000 Euro Prämie sicherte sich am ersten Tag des zweitägigen Finales die Tokio-Vierte Ivana Spanovic (Serbien), die mit 6,96 m vor der Schwedin Khaddi Sagna (6,83) und der Ukrainerin Maria Bech-Romantschuk (6,75) lag.

Mihambo wird am Sonntag noch beim ISTAF im Berliner Olympiastadion an den Start gehen und dann eine Erholungspause einlegen. Deutschlands Sportlerin der Jahre 2019 und 2020 hatte in der Olympiasaison mit großen Problemen im Anlauf zu kämpfen, der Goldsprung von Tokio war ihr einziger Sieben-Meter-Flug unter regulären Bedingungen.

Kugelstoß-Weltrekordler Ryan Crouser aus den USA hat seinen 24. Sieg in Folge gefeiert. Der Olympiasieger von Tokio setzte sich mit 22,67 m vor seinem Landsmann Joe Kovacs (22,29) durch und sicherte sich 30 000 Dollar Siegprämie.

Crouser (28) hat seine bislang letzte Niederlage im Finale der WM von Doha kassiert, als er im September 2019 hinter Kovacs Zweiter wurde. Im Juni hatte er den fast drei Jahrzehnte alten Weltrekord von Randy Barnes (USA) um gleich 25 Zentimeter auf 23,37 m verbessert.

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