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Onkel kritisiert F1-Pilot Mick Schumacher: „Er hat natürlich sehr schwach angefangen“

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Von: Patrick Freiwah

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Haas-Pilot Mick Schumacher am Rande des Formel-1-Rennens in Budapest (Ungarn-GP)
Haas-Pilot Mick Schumacher am Rande des Formel-1-Rennens in Budapest (Ungarn-GP). © Jakub Porzycki/Imago

Fährt Mick Schumacher auch nächste Saison in der Formel 1? Noch hat der Schumi-Sprössling kein Cockpit. Onkel Ralf spricht über dessen Chancen auf einen Verbleib.

München - Viel Schatten, wenig Licht: Die zweite Saison von Mick Schumacher in der Formel 1 war bislang noch nicht oft von sportlichem Erfolg geprägt. Bei Haas musste der Sprössling des siebenfachen F1-Weltmeisters Michael Schumacher zehn Rennen warten, ehe die ersten Punkte auf der Haben-Seite standen (Platz acht in Silverstone).

Mittlerweile konnte der 23-Jährige ein weiteres Mal Zähler einheimsen - und befindet sich in der Fahrerwertung der „Königsklasse“ auf dem 15. Rang. Wie dieses Zwischenfazit zu bewerten ist, darüber hat sich mit Ralf Schumacher der Onkel des Formel-1-Debütanten geäußert. Gegenüber Sky erklärte der TV-Experte: „Mick hat natürlich sehr schwach angefangen. Mick hat schwach angefangen im Verhältnis zu Magnussen, das muss man einfach so sehen, hat aber dann seinen Weg gefunden und das auch zur rechten Zeit“, findet der Mann, der zwischen 1997 und 2007 selbst 180 F1-Rennen absolvierte.

F1: Schumacher auch 2023 mit an Bord? Freie Cockpits werden weniger

Während Haas-Teamkollege Kevin Magnussen 22 Zähler auf dem Konto hat, sind es bei Mick Schumacher zehn weniger (F1-Fahrerwertung). Als problematisch erwies sich zuletzt auch die Nachricht, dass der US-amerikanische Rennstall die Vertragsgespräche mit dem deutschen Piloten erstmal auf Eis gelegt hat. Grund dafür könnte ein Flirt mit Aston Martin sein, die Briten haben sich mittlerweile jedoch für einen ehemaligen Weltmeister entschieden.

Ob Schumacher auch 2023 in der Formel 1 fährt, ist weiterhin offen. Sollte der Formel-2-Champion des Jahres 2020 bei Haas vor die Tür gesetzt werden, blieben aktuell noch vier Cockpit-Plätze vakant: Alpine, Alfa Romeo, AlphaTauri und Williams. Diese Teams suchen derzeit noch einen Piloten für den darauffolgenden Wettbewerb. „In der Regel ist das jetzt so im August, September die Zeit, wo man sich umschaut nach Fahrern“, erklärt Ralf Schumacher dazu.

Mick Schumacher bangt um Formel-1-Cockpit 2023 - „Gibt einige, die drücken“

Der Onkel von Mick Schumacher vermutet, dass Haas-Teamchef Günther Steiner derzeit wohl keine Eile mit der Suche nach einem möglichen Nachfolger hat - und stattdessen die Rennen nach der Sommerpause abwarten wird. Seiner Meinung nach solle sich sein Neffe in den verbleibenden Rennen „zeigen“ - um auch 2023 mit von der Partie zu sein. „...Wenn er eine andere Möglichkeit hat, wo er sich zeigen kann, dann auch gut, aber Hauptsache er hat ein ordentliches Cockpit in der Formel 1“, so der kleine Bruder von Michael Schumacher.

Doch das sei laut des 47-Jährigen keine Selbstverständlichkeit: „Ich meine, es gibt ja auch einige aus der Formel 2, die da so ein bisschen drücken, klar, und auch Gelder haben“, führt Ralf Schumacher aus. (PF)

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