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Merten folgt auf Reindl

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Der neue DEB-Präsident: Peter Merten. © DPA Deutsche Presseagentur

(sid/dpa). Sichtlich gerührt nahm Franz Reindl das Nationalmannschafts-Trikot mit seinem Namen und der Nummer 31 als Abschiedsgeschenk entgegen, dann genoss er in den letzten Minuten seiner achtjährigen Amtszeit als Verbandspräsident die Standing Ovations der Mitglieder. Nach mehr als drei Jahrzehnten ist der Multifunktionär, der das deutsche Eishockey maßgeblich geprägt hat, auf der Jahreshauptversammlung des DEB abgetreten.

Als Nachfolger wurde in München wie erwartet Peter Merten, langjähriger Aufsichtsratschef der DEL2, einstimmig gewählt. »Ich freue mich, ich spüre die Bürde des Amtes. Wir werden das zu viert schaffen. Wir werden weiter Gas geben. Offenheit, Transparenz und Loyalität sind für mich wichtige Themen«, sagte Merten.

Nachfolger Merten wird von Ex-Nationalspieler Andreas Niederberger als Vizepräsident im sportlichen Bereich unterstützt. Hauke Hasselbring, Geschäftsführer des DEL-Klubs Fischtown Pinguins Bremerhaven, kümmert sich um die Finanzen.

Nur mit Mühe

Unterdessen braucht das DEB-Nationalteam für die WM noch Verstärkung. Fünf Tage vor dem Turnierauftakt gewann die Auswahl das Prestigeduell mit Österreich am Sonntag in Schwenningen nur mit erheblicher Mühe mit 3:1 (0:0, 1:1, 2:0). Dank der Tore von Schwenningens Alexander Karachun (40.), des in Schweden spielenden Stürmers Stefan Loibl (56.) und des Wolfsburgers Dominik Bittner (58.) sicherte sich das Team vor der Abreise nach Finnland aber nach einem Rückstand immerhin noch das erhoffte Erfolgserlebnis. »Es gibt Sachen, die wir besser machen können, aber es war insgesamt ein Schritt nach vorne«, sagte Kapitän Moritz Müller nach der Partie bei Magentasport.

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