Han Ying (r.) muss sich im Halbfinale der späteren Siegerin Chen Meng knapp geschlagen geben. FOTO: DPA
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Han Ying (r.) muss sich im Halbfinale der späteren Siegerin Chen Meng knapp geschlagen geben. FOTO: DPA

Meng zu stark

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(sid). Die deutsche Tischtennis-Nationalspielerin Han Ying hat beim Weltcup der Frauen im chinesischen Weihai eine Medaille knapp verpasst. Die 37 Jahre alte Abwehrspezialistin vom polnischen Champions-League-Sieger KTS Tarnobrzeg wurde Vierte, nachdem sie im Halbfinale die Überraschung gegen die Weltranglistenerste und spätere Turniersiegerin Chen Meng (China) vor Augen hatte.

Han Ying unterlag mit 3:4, wenige Stunden später war sie im Spiel um Bronze gegen die Japanerin Mima Ito beim 0:4 chancenlos. Den Sieg beim mit 250 000 Dollar dotierten Turnier, dem ersten internationalen Event im Tischtennis seit acht Monaten, sicherte sich Chen gegen ihre Landsfrau Sun Yingsha (4:1).

Die bislang einzige deutsche Medaille beim Frauen-Weltcup hatte Petrissa Solja mit Bronze vor fünf Jahren gewonnen. In Weihai schied die frühere Doppel-Europameisterin aus Langstadt mit zwei Niederlagen in der Vorrunde aus.

Nach dem Frauen-Weltcup steht ab dem 13. November an gleicher Stelle das Pendant für die Herren auf dem Programm. Dort treten die Top-20-Spieler Dimitrij Ovtcharov (Düsseldorf/Orenburg) und Patrick Franziska (Saarbrücken) an.

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