Eintracht Frankfurt

Medien: Terzic sagt der SGE ab

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(kil/sid). Die Suche nach einem Nachfolger für den nach Gladbach abwandernden Trainer Adi Hütter bei Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt gestaltet sich schwierig. Nachdem der von den Hessen umschwärmte Gerardo Seoane von den Young Boys Bern zu Bayer Leverkusen wechselt (siehe Seite 12), hat offenbar auch der von der Eintracht umworbene Edin Terzic von Borussia Dortmund der Eintracht eine Absage erteilt.

Das berichten der »Kölner Stadt-Anzeiger« und die »Bild« übereinstimmend.

Demnach sei Terzic nach der emotionalen Saison beim BVB nicht bereit, direkt eine neue Aufgabe bei einem anderen Bundesligisten anzunehmen. Der 38-Jährige galt als Wunschlösung des neuen Eintracht-Sportvorstands Markus Krösche. Und auch der ehemalige spanische Topstürmer Raul, der ebenfalls zu den Kandidaten in Frankfurt gehört, tendiert offenbar dazu, doch bei Real Madrid zu bleiben und dort die zweite Mannschaft zu trainieren.

Für reichlich Gesprächsstoff und Kopfschütteln in Frankfurt hat unterdessen ein Interview von Sportvorstand Fredi Bobic mit der »Sport Bild« geführt. Nach der verpassten Qualifikation für die Champions League hat Bobic die Arbeit von Trainer Hütter verteidigt. Mit der Champions League wäre die Saison der Eintracht eine Eins plus gewesen, »so ist es eine glatte Eins, die lasse ich mir auch von niemandem kaputtreden«, sagte Bobic.

Die Hessen holten nur vier Punkte aus den vergangenen fünf Spielen. Nach der 3:4-Niederlage bei Schalke 04 war deutliche Kritik an Hütter auch aus der Mannschaft sowie von Eintracht-Vorstandssprecher Axel Hellmann laut geworden. Bobic bemängelte nun fehlende Geschlossenheit in der Außendarstellung und schießt gegen Spieler und Vorstand. »Ich hätte mir in den letzten zwei, drei Wochen von allen, aber insbesondere von denen, die bei der Eintracht dazu berufen sind, öffentlich mehr Rückendeckung gewünscht - vor allem für Adi Hütter«, sagte Bobic. Sein Wechsel zu Hertha BSC und der Abschied Hütters zu Borussia Mönchengladbach seien nicht als Hauptgründe für den Leistungsabfall auszumachen. Dies habe an »vielen individuellen Fehlern« gelegen.

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