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McKennie schießt Schalke in der 88. Minute zum Sieg

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Beim Wiedersehen mit Ex-Kapitän Benedikt Höwedes hat der FC Schalke 04 dank eines späten Tores von Youngster Weston McKennie seine Trendwende zum Positiven bestätigt. Der Fußball-Bundesligist kam am Mittwochabend im Champions-League-Duell bei Lokomotive Moskau durch den Treffer des 20-jährigen Amerikaners in der 88. Minute zu einem etwas glücklichen 1:0 (0:0)-Sieg und hat mit nun vier Punkten in der Gruppe D seine Aussichten auf den Achtelfinal-Einzug erheblich verbessert. Zum Auftakt der Königsklasse hatte es daheim nur zu einem 1:1 gegen den FC Porto gereicht.

Beim Wiedersehen mit Ex-Kapitän Benedikt Höwedes hat der FC Schalke 04 dank eines späten Tores von Youngster Weston McKennie seine Trendwende zum Positiven bestätigt. Der Fußball-Bundesligist kam am Mittwochabend im Champions-League-Duell bei Lokomotive Moskau durch den Treffer des 20-jährigen Amerikaners in der 88. Minute zu einem etwas glücklichen 1:0 (0:0)-Sieg und hat mit nun vier Punkten in der Gruppe D seine Aussichten auf den Achtelfinal-Einzug erheblich verbessert. Zum Auftakt der Königsklasse hatte es daheim nur zu einem 1:1 gegen den FC Porto gereicht.

Durch den Erfolg können die Königsblauen etwas gelassener in die zwei Spiele gegen Galatasaray Istanbul am 24. Oktober und 6. November gehen. Vier Tage nach dem ersten Bundesliga-Sieg gegen Mainz offenbarte die Elf von Trainer Domenico Tedesco aber vor allem in der Offensive erneut Schwächen. Vor 21 471 Zuschauern in der RZD-Arena reichte eine Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit, um bei strömenden Regen noch zum Sieg zu kommen.

»Wir müssen mehr Tore machen als zuletzt«, hatte Tedesco gefordert. Diesbezüglich wurde der Coach enttäuscht, insbesondere in der ersten Halbzeit agierten die Königsblauen viel zu harmlos und erspielten sich nicht eine echte Torchance. So hatte Höwedes, der Schalke vor einem Jahr zunächst in Richtung Turin und ab Sommer nach Moskau verlassen hatte, in der Defensive nur wenig Probleme gegen seine Ex-Kollegen. Meist bekam es der Weltmeister von 2014 mit Breel Embolo zu tun. Eine Aufgabe, die er souverän löste. Ab und an schaltete sich Höwedes gar ins Offensivspiel ein, ein missglückter Fallrückzieher stellte aber keine Gefahr dar (42.).

Die schnellen Ballverluste im Schalker Spiel ermöglichten den technisch limitierten Russen ein Übergewicht und auch die besseren Chancen. So musste S04-Keeper Ralf Fährmann in der 27. Minute bei einem Schuss von Dimitri Barinow erstmals eingreifen, den Nachschuss von Brian Idowu blockte Daniel Caligiuri ab. Kurz darauf war es Naldo, der in höchster Not gegen Aleksej Mirantschuk rettete. Naldo kehrte nach zuletzt zwei Spielen Pause zurück ins Team und sorgte in der Defensive für Stabilität.

Tedesco war sichtlich unzufrieden und stellte im Mittelfeld um. Die Umstellungen zeigten Wirkung. Gefährlich wurde es bei einer Hereingabe von Caligiuri, doch Wladislaw Ignatjew war zur Stelle (54.). Der erste Torschuss gelang Konopljanka nach gut einer Stunde (62.), ehe Mark Uth ganz knapp das Tor verfehlte (85.). Nach einer Ecke von Konopljanka traf McKennie aber doch noch.

Moskau: Guilherme – Ignatjew, Kwerkwelia, Höwedes, Idowu – An. Mirantschuk (72. Denisov), Barinow, Krychowiak, Man. Fernandes – Al. Mirantschuk (83. Schematdinow) – Éder.

Schalke: Fährmann – Caligiuri, Sané, Naldo, Mendyl – Rudy (55. Bentaleb), Mascarell (46. Serdar) – Uth, McKennie, Konopljanka – Embolo (73. Burgstaller).

Stenogramm: SR: Taylor (England). - Zuschauer: 21 471. - Tor: 0:1 McKennie (88.). - Gelb: Höwedes (1), Kwerkwelia (1), Ignatjew (1)/Mascarell (1), McKennie (1).

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