FSV marschiert Richtung Spitze

(dpa/lhe) Der FSV Frankfurt ist die Mannschaft der Stunde in der 3. Liga. Nach dem 3:0 gegen den Mit-Absteiger SC Paderborn sind die Bornheimer nun schon seit sieben Spielen ungeschlagen. Mit 20 Punkten kletterte die Mannschaft von Trainer Roland Vrabec auf den sechsten Tabellenplatz und zog am hessischen Rivalen SV Wehen Wiesbaden (0:1 in Erfurt) vorbei.

Von DPA

"Unsere Aufgabe war es, nach Zwickau eine Reaktion zu liefern", sagte Vrabec. Beim Auswärtsspiel in Sachsen hatte der 42-Jährige Rassismusvorwürfe gegen die Anhänger des FSV Zwickau erhoben. Unter der Woche hatten die Frankfurter eine schriftliche Stellungnahme zu den Ereignissen beim DFB abgegeben. Gegen Paderborn fand der FSV Frankfurt mit einer überzeugenden Leistung zurück in die sportliche Spur. Vor 3211 Zuschauern schoss Fabian Schleusener die Gastgeber in der 18. Minute in Führung. Mit einem direkt verwandelten Freistoß erhöhte der seit Wochen in Topform auftrumpfende Massimo Ornatelli (30.). "Wir haben einen Riesenlauf zur Zeit", sagte Ornatelli. Für den Endstand sorgte Bentley Baxter Bahn (80.). Die Frankfurter haben in den vergangenen Wochen einen erstaunlichen Lauf hingelegt. Nach sechs Spieltagen ohne Sieg auf dem letzten Platz, haben die Hessen nun schon die Aufstiegsränge in Sichtweite. "Der Tabellenplatz ändert nichts an unserer Grundausrichtung", sagte Geschäftsführer Clemens Krüger. "Wir machen weiter so, um die Form zu konservieren." Für den verletzungsgeplagten SV Wehen Wiesbaden gab es dagegen in Erfurt nichts zu holen. Vor 4980 Zuschauern lieferte die kraftlose Mannschaft von Torsten Fröhling ihre schlechteste Saisonleistung ab und verlor durch ein Tor von Erfurts Menz in der 30. Minute. "Wir haben uns mit vielen Pass-Fehlern selbst aus dem Spiel genommen und sind mit unserer Leistung wieder in alte Zeiten zurückgefallen", sagte Fröhling. Robert Andrich (74.) musste mit Gelb-Rot vom Platz, die einzige klare Chance besaß der aufgerückte Torwart Markus Kolke in der 93. Minute. "Uns hat der Männerfußball gefehlt", resümierte Kapitän Patrick Funk.

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