Doping

Mark S. drohen fünf Jahre Haft

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(dpa). Dem Doping-Mediziner Mark S. droht nach aktueller Einschätzung des Landgerichts München eine Haftstrafe von viereinhalb bis fünfeinhalb Jahren. Dies entspreche der Vorstellung der Kammer nach dem bisherigen Prozessverlauf, teilte Richterin Marion Tischler am Mittwoch mit. Am Dienstag hatten sich die fünf Richter sowie die Anwälte der fünf Angeklagten beraten.

Zum Komplizen Dirk Q., der neben Mark S. noch in Haft sitzt, gab das Gericht keine Einschätzung ab. Der Bauunternehmer hat als einziger Angeklagter noch nicht umfangreich gestanden. Bei den drei anderen Helfern zeichneten sich Bewährungs- oder Geldstrafen ab. Die Staatsanwaltschaft deutete an, ihre ursprüngliche Vorstellung von rund sechs Jahren Haft bei Mark S. etwas nach unten zu korrigieren. Auch die drei anderen Angeklagten - die Krankenschwester Diana S., der Rettungssanitäter Sven M. und Ansgard S., der Vater des Arztes - dürfen auf mildere Strafen hoffen als noch vor Prozessbeginn.

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