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Marco Koch aus Darmstadt bleibt über 200 m Brust unter seinen Möglichkeiten.

Marco Koch enttäuscht

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(dpa). Brustschwimmer Marco Koch war nach seiner selbst ernannten »Generalprobe« für die Olympischen Spiele enttäuscht. »Nach 100 Metern war irgendwie der Wurm drin, obwohl ich es nicht so hart angegangen bin«, sagte der Weltmeister von 2015 nach seinem Halbfinal-Aus über 200 m bei der EM in Budapest. »Ich weiß nicht genau, woran es liegt.« Der 31-Jährige schlug nach 2:

10,03 Minuten an und schwamm nur die neuntschnellste Zeit. Anders als der Großteil seiner Nationalteamkollegen hatte sich Koch dazu entschieden, die kontinentalen Titelkämpfe als Test für die Beckenwettbewerbe bei Olympia zu nutzen.

Gold über 1500 m Freistil gewann der Ukrainer Michailo Romantschuk, der in 14:39,89 Minuten aber nicht an die Weltjahresbestzeit herankam. Über 100 m Freistil sicherte sich der Russe Kliment Kolesnikow den Titel. Der 20-Jährige hatte am Vortag in 23,80 Sekunden noch einen Weltrekord über 50 m Rücken aufgestellt. Die Schwedin Sophie Hansson kürte sich in 1:05,69 Minuten zur Europameisterin über 100 m Brust.

Von solchen Erfolgen ist ein Großteil des deutschen Teams erwartungsgemäß ein Stück entfernt. Kathrin Demler erreichte in 2:09,59 Minuten als Siebte der Halbfinals immerhin den Endlauf über 200 m Schmetterling.

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