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Voller Körpereinsatz: Der Mainzer Torschütze Adam Szalai (r.) im Duell mit Bremens Maximilian Eggestein.

Mainz jubelt nach Szalai-Tor

  • VonSID
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(sid). Werder Bremen wackelt gewaltig: Die Hanseaten um Trainer Florian Kohfeldt haben im Kellerduell mit Mainz 05 einen frustrierenden Klub-Negativrekord aufgestellt und stecken immer tiefer im Abstiegssumpf. Die 0:1 (0:1)-Pleite am 30. Spieltag der Fußball-Bundesliga gegen den direkten Konkurrenten bedeutete die sechste Niederlage in Serie, noch nie verloren die Bremer so oft am Stück in der Liga.

Mainz, sechs Spiele ungeschlagen, zog an Werder vorbei.

Die Gäste nutzten bei ihrem frühen Führungstreffer von Adam Szalai (16.) einen individuellen Patzer von Milos Veljkovic. Karim Onisiwo scheiterte nach dem Ausrutscher des Werder-Verteidigers noch an Keeper Jiri Pavlenka, doch sein Sturmpartner war zum Abstauber zur Stelle. Für Diskussionen sorgte der vermeintliche Ausgleich von Joshua Sargent (44.), den Schiedsrichter Marco Fritz nach Ansicht der Videobilder wegen eines vermeintlichen Fouls an Torhüter Robin Zentner zurücknahm.

Werder trennen weiter nur vier Punkte von Hertha BSC auf dem Relegationsplatz und dem 1. FC Köln auf Platz 17. Gelingen den Berlinern und auch Mainz Erfolge in ihren Nachholspielen, dramatisiert sich die Situation der Bremer weiter. Mainz zeigt unter Trainer Bo Svensson weiter eine starke Form, besitzt aber auch ein schweres Restprogramm.

Werders Coach Kohfeldt hatte sein Team mit Niclas Füllkrug und Milot Rashica in der Spitze offensiv eingestellt und hoffte bereits nach vier Minuten auf einen Elfmeter. Doch Ludwig Augustinsson war zu leicht zu Boden gegangen. Mainz überstand den ersten größeren Druck mit guter Aufteilung und Zweikampfstärke.

Die Bremer waren durch den Rückstand empfindlich getroffen und kamen erst durch Füllkrug in der 31. Minute zu einer ersten echten Gelegenheit auf den Ausgleich. Zu Beginn der zweiten Hälfte hatte Werder Riesenglück, Szalai traf aus der Drehung die Unterkante der Latte (48.). Dann ging es hin und her. Und am Ende jubelten die Mainzer.

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