Fußball-Bundesliga

Was macht Marco Rose?

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(dpa). Die Frage nach dem Gerücht um einen Wechsel zu Borussia Dortmund beantwortete Marco Rose defensiv. "Natürlich wird spekuliert", sagte der 44-jährige Chefcoach von Borussia Mönchengladbach nach dem 3:3 (1:3) im Bundesligaspiel am Dienstag bei Eintracht Frankfurt. "Wir brauchen volle Energie und jedes Korn, das wir haben, um die Aufmerksamkeit darauf zu haben, was wir hier machen. Ich nehme die Aufgeregtheit deshalb so nicht wahr, weil ich mich wenig damit beschäftige."

Da Unruhe genau das ist, was der Club vom Niederrhein weder vor noch nach der kurzen Weihnachtspause gebrauchen kann, versuchte Gladbachs Sportdirektor das angebliche Werben des BVB als eher aussichtslos darzustellen. Die Wahrscheinlichkeit sei "sehr groß", dass der Coach über den Sommer hinaus in Gladbach bleibe, "weil er einen Vertrag hat, weil wir erfolgreich sind und weil es nichts gibt", sagte Max Eberl dem TV-Sender Sky. "Momentan liegt die Wahrscheinlichkeit bei 99 Prozent. Wir beide sind da sehr gelassen." Unwahrscheinlich und unmöglich ist ein Weggang von Rose aber nicht. Zumal er eine Ausstiegsklausel in seinem bis 2022 datierten Vertrag hat. Nach der Trennung des BVB von Lucien Favre und der Übergangslösung mit Edin Terzic wäre für Rose ein Engagement bei der großen Borussia ein weiterer Karriereschritt nach oben.

Ob der Trainer eine Ausstiegsklausel habe oder nicht sei nicht entscheidend, meinte Eberl. "Der Trainer muss überzeugt sein von einem Verein. Wir sind ein spannender Verein. Den Schritt davon wegzumachen, das muss schon ein großer Schritt sein", sagte er.

Eine Ausstiegsklausel in Roses Vertrag bei RB Salzburg hatte 2019 möglich gemacht, dass man ihn für 2,5 Millionen Euro Ablöse holen konnte. Eine Summe, die Eberl für einen Trainer mit der Qualität von Rose für zu wenig hält. "Das ist wie bei Gehältern: Die wichtigsten Mitarbeiter müssen auch entsprechend verdienen", sagte der Sportdirektor im Interview der "Sport Bild".

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