Stephane Chapuisat, der ehemalige Schweizer Nationalspieler und Dortmunder Borusse, hält das Los von Titelverteidiger FC Bayern München in die Höhe. FOTO: DPA
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Stephane Chapuisat, der ehemalige Schweizer Nationalspieler und Dortmunder Borusse, hält das Los von Titelverteidiger FC Bayern München in die Höhe. FOTO: DPA

Machbar für FCB und BVB

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Auf das Königsklassen-Quartett aus der Bundesliga warten im Achtelfinale unterschiedlich hohe Hürden. Die deutsche "Dominanz" soll sich dennoch fortsetzen.

Knifflige Aufgaben für Triple-Gewinner Bayern München und Borussia Dortmund, ein Kracherduell mit Jürgen Klopp für RB Leipzig und ein Hammerlos für Borussia Mönchengladbach: Auf das deutsche Königsklassen-Quartett warten auf der Jagd nach dem Henkelpott unterschiedlich hohe Hürden. Und dennoch: Die deutsche "Dominanz" in der Champions League soll sich auch im Achtelfinale fortsetzen.

Während Hansi Flicks Bayern als Favorit auf dem Weg zur Titelverteidigung auf Lazio Rom treffen, bekommt es der in der Liga strauchelnde BVB mit dem FC Sevilla zu tun. Zudem duellieren sich Julian Nagelsmann und Klopp beim Aufeinandertreffen der Leipziger mit den Stars des FC Liverpool - und für Gladbach zog "Losfee" Stephane Chapuisat mit Pep Guardiolas Manchester City einen weiteren dicken Brocken.

In München warnte Hasan Salihamidzic davor, die Italiener auf die leichte Schulter zu nehmen. Es sei "immer unangenehm gegen die italienischen Mannschaften", sagte der Sportvorstand der Münchner: "Das ist ein unangenehmer Gegner. Wir freuen uns auf die Spiele." Für die Bundesligisten seien es insgesamt aber "ganz schöne Brocken".

Die Qualitäten der Römer um Ciro Immobile bekamen die Dortmunder im Hinspiel der Gruppenphase zu spüren. Nach der Entlassung von Lucien Favre kann sich der neue BVB-Trainer Edin Terzic im kommenden Jahr gleich gegen den Europa-League-Sieger Sevilla beweisen. Trotz aller Probleme blickt Hans-Joachim Watzke optimistisch auf die nächste Runde. "Das ist eine ambitionierte, interessante Aufgabe. Wir treffen auf einen guten Gegner, fühlen uns aber ebenbürtig", sagte der BVB-Geschäftsführer.

Leipzigs Sportdirektor Markus Krösche zeigte sich furchtlos. Natürlich sei Liverpool "ein sehr schwieriger Gegner", weil die Engländer "einfach eine sehr gute Mannschaft" haben, die "sehr viel Erfahrung in dem Wettbewerb" hat. "Aber es war klar, dass wir einen großen Gegner bekommen, und wir werden alles dafür tun, ins Viertelfinale einzuziehen." Spätestens durch den Halbfinal-Einzug in der Vorsaison hat sich RB ohnehin auch international einen Namen gemacht.

Für Borussia Mönchengladbach platzte zwar vorerst der Traum vom Duell mit Liverpool, doch mit City wartet ein anderes europäisches Schwergewicht. "Das ist ein super spannendes Los. Ich glaube, Manchester City schreit auch nicht ›Hurra‹", sagte Sportdirektor Max Eberl: "Wir wollen City schlagen." Chancenlos dürften die Fohlen im ersten Champions-League-Achtelfinale der Vereinsgeschichte nach vielversprechenden Leistungen in der Gruppenphase nicht sein.

Die Bayern und der BVB dürfen als Gruppensieger zunächst auswärts antreten, die Leipziger und Gladbacher spielen als zweitplatzierte Mannschaften in der Vorrunde erst im eigenen Stadion.

In der Europa League haben zwei deutsche Teams noch große Ziele - und lösbare Aufgaben für die Spiele der Zwischenrunde erhalten. Bundesliga-Spitzenreiter Bayer Leverkusen spielt gegen die Young Boys Bern, die TSG Hoffenheim trifft auf Molde FK aus Norwegen. Die Hinspiele werden am 18. Februar ausgetragen, die Rückspiele am 25. Februar.

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