Beachvolleyball

Für Ludwig fehlt nur Happy End

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(sid). Laura Ludwig genoss die Rückkehr auf den Court sichtlich. "Es ist perfekt, in diesem Jahr noch in den Competitionmodus zu kommen. Wir können unseren Löwen nochmal rauslassen", sagte die Beachvolleyball-Olympiasiegerin beim ersten Turnier nach monatelanger Corona-Zwangspause. Zum Happy End reichte es nicht, im Finale des hochklassig besetzten Events in Düsseldorf unterlag Ludwig mit ihrer Partnerin Margareta Kozuch den Schweizerinnen Joana Heidrich/Anouk Verge-Depre 0:2 (12:21, 15:21).

In zwei Wochen steht an gleicher Stelle das zweite Frauen-Turnier auf dem Programm. Dann gibt auch Kira Walkenhorst, die in Rio an Ludwigs Seite Gold geholt hatte, ihr Comeback. Die lange verletzte 29-Jährige tritt mit ihrer neuen Partnerin Anna-Lena Grüne in der Qualifikation für die deutschen Meisterschaften an, Ludwig/Kozuch haben ihr Ticket ebenso wie die anderen Nationalteams bereits in der Tasche.

Hinter verschlossenen Türen zu spielen, war für Ludwig "schon eine große Umstellung". Gerade die extrovertierte Wahl-Hamburgerin lässt sich von der Stimmung auf den Rängen gern tragen. "Man muss wirklich bei sich bleiben, seine 8x8 Meter ausfüllen. Das Publikum gibt halt nochmal Adrenalin, wenn man gepusht wird, oder auch mal ausgebuht," sagte die 34-Jährige. Ludwig und Kozuch sind dankbar, endlich wieder Wettkampfpraxis zu sammeln. "Für uns ist es auf jeden Fall perfekt jetzt. Wir haben drei bis fünf sehr gute Spiele, die für uns Training bedeuten". Bei der DM in Timmendorfer Strand (3. bis 6. September) wollen die beiden den Titel holen. Danach steht auch noch die EM in Jürmala/Lettland (16. bis 20. September) auf dem Programm.

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