Lochs Aufholjagd

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(sid). Felix Loch zeigte nach seiner spektakulären Aufholjagd immer wieder die Faust, sein breites Grinsen konnte der Rodel-Olympiasieger auch hinter seiner schwarzen Maske nicht verbergen. Als weit abgeschlagener 17. war er im Wetterchaos von Altenberg in den zweiten Lauf gegangen, doch am Ende stand der wiedererstarkte Rekordweltmeister ganz oben - schon wieder.

Im ersten Lauf lag Loch noch mehr als eine halbe Sekunde hinter dem führenden Russen Roman Repilow, der vor ihm in den zunehmend wässrigen Eiskanal in Sachsen gegangen war. Im zweiten Durchgang durfte Loch dann früher starten - und nutzte diesen Vorteil mit einer fehlerfreien Fahrt.

Loch bewahrte die Athleten des Bob- und Schlittenverbands für Deutschland (BSD). vor einem Wochenende ohne Sieg, nachdem sich am Samstag die Frauen um Natalie Geisenberger sowie die Doppelsitzer um die Weltmeister Toni Eggert/Sascha Benecken knapp geschlagen geben mussten.

Die deutsche Teamstaffel verpasste als Vierte das Podium, der Sieg ging an Italien.

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