Felix Loch will bei der WM in Topform sein. FOTO: DPA
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Felix Loch will bei der WM in Topform sein. FOTO: DPA

Loch im Leistungsloch?

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(dpa). Felix Loch steht vor der größten Herausforderung seiner Karriere. Deutschlands erfolgreichster Rennrodler hat vor der am Freitag beginnenden Weltmeisterschaft in Sotschi noch keinen Weltcup in diesem Jahr gewonnen und liegt in der Gesamtwertung nur auf Rang acht. Doch der 30 Jahre alte gebürtige Thüringer lässt sich vor dem Saison-Höhepunkt nicht aus der Ruhe bringen. "Ich fühle mich wohl auf dem Schlitten und bin in diesem Jahr zuversichtlicher als letztes Jahr. Damals lief es ja bis zur WM in Winterberg nicht so großartig", sagte der sechsmalige Weltmeister vor den am Freitag beginnenden Titelkämpfen in Sotschi. "Das Rodeln hat der Felix nicht verlernt", sagte der dreimalige Olympiasieger Georg Hackl der ARD.

Loch hatte mit Platz 27 in Sigulda sein schlechtestes Ergebnis erreicht und kam auch bei der Generalprobe in Oberhof nicht über Rang fünf hinaus. Nach einigen Umstellungen im Materialbereich sei es aber besser geworden, befand Loch. "Da sind wir auf einem guten Weg, auch wenn es die Ergebnisse nicht so widerspiegeln." Derweil hat sogar Johannes Ludwig mit zwei Weltcupsiegen seinen Teamkollegen überholt.

Daher erwartet Bundestrainer Norbert Loch auch keine Wunderdinge. "Wir haben dieses Jahr keine Heim-WM, und wir sind auf einer Bahn, die sicherlich nicht einfach ist", sagte der Vater von Felix Loch nach einer bislang insgesamt durchwachsenen Saison. Fünf WM-Titel wie im Vorjahr in Winterberg erwartet der Chefcoach nicht, aber es sei schon das erklärte Ziel, in jeder Disziplin eine Medaille zu gewinnen. "Das wird bei den Herren sicherlich verdammt schwer, aber vor allem Felix und Johannes haben das Zeug dazu", sagte der Bundestrainer.

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