Triathlon-WM

Nur Lindemann hält in Spitze mit

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(dpa). Auch eine starke Laura Lindemann hat den glanzlosen Auftritt der deutschen Staffel zum Abschluss der Triathlon-WM in Hamburg nicht verhindern können. Der Dritten der Sprint-WM vom Vortag und Lasse Lührs gelang es am Sonntag im Stadtpark nicht mehr, bis an die Spitze zu kommen. Zu groß war der Rückstand, den ihnen Lisa Tertsch aus Darmstadt und Jonas Schomburg aus Langenhagen mitgegeben hatten. Am Ende reichte es noch zu Platz acht. Im Vorjahr hatten die Deutschen WM-Silber geholt. Nach 4x 300 m Schwimmen, 6,5 km auf dem Rad und 1,6 km Laufen verteidigte Frankreich den WM-Titel. Zweiter wurde das US-Team. Die Staffel wird in Tokio 2021 erstmals olympisch sein.

Lindemann ist derzeit die einzige der Deutschen Triathlon-Union mit dem Prädikat Weltklasse. Sie durfte sich über WM-Bronze im Sprint freuen. Es war sogar mehr drin gewesen. Das Schwimmen lief für sie nicht optimal, beim Wechsel aufs Rad kam sie nicht schnell genug aus dem Neoprenanzug, später nicht schnell genug in den linken Laufschuh. Nach 750 m Schwimmen, 18,9 km Radfahren und fünf km Laufen lag Lindemann 24 Sekunden hinter der neuen Weltmeisterin Georgia Taylor Brown aus Großbritannien. Die deutschen Männer waren von Einzel-Medaillen weit entfernt. Den Titel holte sich wie 2019 der Franzose Vincent Luis.

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