Fußball

Lewandowski forciert Abschied von Bayern

  • schließen

Robert Lewandowski wiegelt zwar ab. Ein großes Transfertheater scheint dem Stürmer und Bayern München im WM-Sommer aber wohl sicher. Mit einer klaren Aussage sorgte sein Berater Pini Zahavi in einem Interview für Furore – und ein Verbleib des als unverkäuflich titulierten Torgaranten beim deutschen Fußball-Primus ist plötzlich zweifelhaft. "Robert fühlt, dass er eine Veränderung und eine neue Herausforderung in seiner Karriere braucht. Die Verantwortlichen des FC Bayern wissen darüber Bescheid", sagte Zahavi der "Sport Bild". So deutlich war der Wechselwille des Polen noch nie formuliert worden.

Robert Lewandowski wiegelt zwar ab. Ein großes Transfertheater scheint dem Stürmer und Bayern München im WM-Sommer aber wohl sicher. Mit einer klaren Aussage sorgte sein Berater Pini Zahavi in einem Interview für Furore – und ein Verbleib des als unverkäuflich titulierten Torgaranten beim deutschen Fußball-Primus ist plötzlich zweifelhaft. "Robert fühlt, dass er eine Veränderung und eine neue Herausforderung in seiner Karriere braucht. Die Verantwortlichen des FC Bayern wissen darüber Bescheid", sagte Zahavi der "Sport Bild". So deutlich war der Wechselwille des Polen noch nie formuliert worden.

Angesprochen auf die explosiven Sätze seines Beraters, hielt sich Lewandowski im WM-Trainingslager der polnischen Nationalmannschaft in Arlamow bedeckt. "Ich denke überhaupt nicht über Clubfragen nach" sagte er lediglich. "Mit Transferangelegenheiten beschäftigt sich mein Manager." Vom FC Bayern gab es keinen Kommentar. Dass ausgerechnet der als Mega-Transfer-Einfädler bekannte Zahavi aber so deutlich wird, dürfte dem Bundesliga-Serienmeister arbeitsintensive Wochen bescheren. Lewandowski hat zwar noch einen Vertrag bis 2021, doch diesen will Zahavi auflösen. Die Beweggründe seien "nicht Geld oder ein bestimmter Club, denn fast alle Top-Clubs hätten gerne den besten Stürmer der Welt in ihren Reihen", sagte der Israeli. Nach einem Bericht des "Kicker" (Donnerstag) hat bislang nur der FC Chelsea ein konkretes Angebot vorgelegt. Als weitere Interessenten gelten Paris Saint-Germain mit dem neuen Trainer Thomas Tuchel und Manchester United. Lewandowskis Wunschverein Real Madrid soll dagegen nach jahrelangem Werben inzwischen Abstand genommen haben.

Kommentare