Der Mönchengladbacher Breel Embolo (l.) verliert das Kopfballduell gegen Leverkusens Sven Bender. FOTO: DPA
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Der Mönchengladbacher Breel Embolo (l.) verliert das Kopfballduell gegen Leverkusens Sven Bender. FOTO: DPA

Bundesliga am Sonntag

Leverkusen gewinnt den West-Schlager

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(sid). Lucas Alario trifft und trifft: Angeführt von seinem "Doppelpack-Experten" hat Bayer Leverkusen eine furiose Woche am Sonntag mit einem Sieg gegen Borussia Mönchengladbach veredelt. Die Werkself gewann den wilden West-Schlager verdient mit 4:3 (2:2) und festigte durch den dritten Sieg in sieben Tagen den wichtigen vierten Platz.

Der überragende Alario (27./41.) erzielte seinen dritten Doppelpack in Folge. Leon Bailey (68.) traf nach der Pause, Julian Baumgartlinger (82.) erhöhte. Die Borussia war durch Kapitän Lars Stindl per Foulelfmeter (18.) und nach Videobeweis (29.) zweimal in Führung gegangen, Valentino Lazaro (90.+4) verkürzte am Ende noch mit einem spektakulären Hackentreffer.

Der Disput zwischen Trainer Oliver Glasner und Geschäftsführer Jörg Schmadtke hat derweil den VfL Wolfsburg sportlich nicht aus der Bahn geworfen. Die Niedersachsen sprangen durch einen 2:1 (2:0)-Zittersieg am Sonntag gegen die TSG Hoffenheim in Richtung der angestammten Europa-League-Plätze. Nach den Dissonanzen hat Glasner ein Gespräch mit Sportchef Schmadtke in der am Montag beginnenden Länderspiel-Pause angekündigt.

Renato Steffen (5.) brachte die Wölfe in Führung - doch zunächst jubelte kein Profi im grünen Trikot. Schiedsrichter Sven Jablonski hatte auf Abseits entschieden, der Videoassistent korrigierte die Entscheidung. Wout Weghorst (26.) legte das 2:0 nach. Nach Konfusion in der TSG-Defensive legte Steffen für einen strammen Rechtsschuss des Niederländers quer, der später einen Foulelfmeter (84.) verschoss. Sargis Adamyan (87.) verkürzte, VfL-Keeper Koen Casteels parierte in der Nachspiel einen Handelfmeter von Munas Dabbur (90.+4).

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