Handball-WM

Lemke: "Unser Minimalziel ist das Halbfinale"

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2,10 m geballte Abwehrkraft – das ist Finn Lemke. Der 26 Jahre alte Handball-Nationalspieler von der MT Melsungen unterstrich während der WM-Vorbereitung seine Bedeutung für das deutsche Team. Mit dem Hünen stand die Deckung stabil. Wir haben vor dem Auftaktspiel der Heim-WM mit Lemke gesprochen.

2,10 m geballte Abwehrkraft – das ist Finn Lemke. Der 26 Jahre alte Handball-Nationalspieler von der MT Melsungen unterstrich während der WM-Vorbereitung seine Bedeutung für das deutsche Team. Mit dem Hünen stand die Deckung stabil. Wir haben vor dem Auftaktspiel der Heim-WM mit Lemke gesprochen.

Herr Lemke, wie ist es eigentlich um Ihre Salsa-Tanzkünste bestellt?

Finn Lemke: Ich ka nn zwar Standard tanzen, aber keinen Salsa. Wieso?

Team-DJ Patrick Groetzki hat ein paar Musikwünsche der Teamkollegen ausgeplaudert, und danach wollen Sie immer Shakira mit "Hips don’t lie" hören.

Lemke: Das wünsche ich mir tatsächlich immer. Ich freue mich auch, wenn es in der Kabine endlich mal gespielt wird. Aber das Ganze ist auch ein bisschen als kleiner Gag zu verstehen.

Während einer WM gibt es ja genügend Gelegenheiten, dem Wunsch Nachdruck zu verleihen. Wie sehen Sie die deutschen Chancen beim Turnier?

Lemke: Unser Minimalziel ist das Halbfinale. Es geht aber erst mal nur darum, dass wir gegen die Koreaner gut in das Turnier starten. Das kann uns für die weiteren Aufgaben pushen.

Wo liegt die Stärke im DHB-Team?

Lemke: So eine Breite im Kader wie wir haben andere nicht. Wir können die Intensität über 60 Minuten hochhalten. Diesen Vorteil müssen wir ausspielen. Und unsere Deckung ist in Verbindung mit den Torleuten auch schwer zu überwinden.

In der Vorbereitung war nicht alles optimal. Was bleibt von den Tests hängen?

Lemke: Wir müssen uns auf jeden Fall noch steigern. Die Stimmung in den Hallen war allerdings schon teilweise richtig klasse. Das macht Lust auf mehr.

Auf ein vertrautes Gesicht müssen Sie nach der Nichtberücksichtigung von Tobias Reichmann erst mal verzichten. Wie haben Sie die Nachricht aufgenommen?

Lemke: Tobi ist nicht nur ein Mitspieler, sondern er ist auch ein guter Freund. Wir haben immer einen regen Austausch. Natürlich tut mir das für ihn sehr leid, dass er erst mal nicht dabei sein wird.

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