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Lehmann für Klinsmann

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(dpa). Hertha BSC setzt auch nach dem unrühmlichen Gastspiel von Jürgen Klinsmann weiter auf bekannte Namen. Ex-Nationaltorwart Jens Lehmann übernimmt den Posten des im Februar Hals über Kopf als Trainer zurückgetretenen Klinsmann im Aufsichtsrat des Berliner Fußball-Bundesligisten. Das bestätigte ein Sprecher von Investor Lars Windhorst am Sonntag. Der 50-jährige Lehmann soll sich in dem Gremium wie zuvor Klinsmann in dessen nur wenige Wochen währenden Amtszeit um sportliche Belange kümmern. Ebenso neu in den Aufsichtsrat zieht der Berater Marc Kosicke, zu dessen Klienten die Trainer Jürgen Klopp vom FC Liverpool und Julian Nagelsmann von Bundesliga-Konkurrent RB Leipzig gehören.

"Das Angebot von Lars Windhorst, an der weiteren Entwicklung von Hertha BSC mitzuarbeiten, habe ich gerne angenommen", wurde Lehmann in einer Pressemitteilung von Windhorsts Tennor-Group am zitiert. Zuletzt war Lehmann mit kontroversen Aussagen zum Coronavirus in die Schlagzeilen geraten.

Über seine Beteiligungsgesellschaft Tennor hatte Windhorst 2019 für 224 Millionen Euro insgesamt 49,9 Prozent an der Hertha BSC GmbH & Co. KGaA erworben.

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