Die Tage von Trainer Quique Setien beim FC Barcelona scheinen gezählt. FOTO: AFP
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Die Tage von Trainer Quique Setien beim FC Barcelona scheinen gezählt. FOTO: AFP

Legende Xavi steht bereit

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(sid). Die Ergebniskrise zur Unzeit bringt Quique Setien in Erklärungsnot - noch fürchtet der Trainer des FC Barcelona aber nicht um seinen Job. Interne Zweifel spüre er "überhaupt nicht", versicherte der Coach nach dem 2:2 (1:1) gegen Atletico Madrid. Zugleich stellte er nach dem jüngsten Dämpfer mit Blick auf das Titelrennen jedoch fest: "Es wird immer schwieriger."

Auch der 700. Karrieretreffer von Lionel Messi verhalf dem Titelverteidiger am Dienstagabend nicht zum Sieg, das dritte Remis in den letzten vier Partien dämpft die Hoffnungen auf die 27. Meisterschaft. Vor der Corona-Pause lag Barca noch zwei Punkte vor Real Madrid. Nun könnten die Königlichen am Donnerstag (22 Uhr/DAZN) mit einem Sieg gegen den FC Getafe auf vier Punkte davonziehen.

Setien rückt daher immer mehr in den Fokus. Der 61-Jährige war erst im Januar als Nachfolger von Ernesto Valverde verpflichtet worden - und könnte beim Klub des deutschen Nationaltorhüters Marc-Andre ter Stegen schon bald wieder Geschichte sein. Schon seit Monaten wird über eine Rückkehr von Klublegende Xavi zu den Katalanen am Saisonende spekuliert.

Der frühere Welt- und Europameister bereitet sich nach eigener Aussage bereits "intensiv" auf ein Engagement bei seinem Ex-Klub vor. "Die größte Hoffnung, die ich jetzt habe, ist es, Barca zu trainieren und ihnen zurück auf den Erfolgsweg zu verhelfen", sagte der 40-Jährige der Zeitung Sport. Schon vor Setiens Verpflichtung hatte sich der Klub mit Xavi auseinandergesetzt.

Im "Elfmeterfestival" gegen Atletico Madrid unterlief Diego Costa ein Eigentor (11.), Superstar Messi traf per Foulelfmeter (50.). Die "Rojiblancos" schlugen dank Saul Niguez jeweils per Foulelfmeter (19./62.) zurück. Weltmeister Antoine Griezmann schmorte bei Barca fast die gesamte Spielzeit auf der Bank.

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