Bei diesem Sturz in der Qualifikation in Trondheim zieht sich Stephan Leyhe einen Riss des Kreuzbandes zu. FOTO: AFP
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Bei diesem Sturz in der Qualifikation in Trondheim zieht sich Stephan Leyhe einen Riss des Kreuzbandes zu. FOTO: AFP

Lange Zwangspause

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(dpa). Skispringer Stephan Leyhe hat sich bei seinem schweren Sturz in Trondheim einen Kreuzbandriss im linken Knie zugezogen und wird mehrere Monate ausfallen. Der 28 Jahre alte Hesse aus Willingen zog sich zudem Einrisse in beiden Menisken im linken Knie zu, wie der Deutsche Skiverband (DSV) am Freitag mitteilte.

Nach Absprache mit dem Teamarzt des DSV ist Leyhe am Freitag bereits operiert worden. Leyhe soll nach der Operation noch einige Tage in der Klinik bleiben, "ehe er mit ersten Rehabilitationsmaßnahmen beginnen kann", teilte Kniespezialist Manuel Köhne mit.

Besonders tragisch ist Leyhes Sturz, weil er in einer Qualifikation für einen Wettbewerb passierte, der wegen der Coronavirus-Pandemie einen Tag später nicht mehr stattfinden konnte. "Ich spürte bei der Landung einen Stich im linken Knie und stürzte daraufhin", beschrieb der Hesse. Dies sei bitter, "aber jetzt gilt es, nach vorne zu schauen".

Leyhe war hinter Karl Geiger in diesem Winter der zweitbeste deutsche Skispringer. Bis zur Heim-WM 2021 in Oberstdorf hat er nun knapp ein Jahr Zeit, um sich von seiner schweren Knieverletzung wieder zu erholen.

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