Lahm fordert von Löw "Neuerfindung"

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(sid). Joachim Löw muss seine "Ansprache anpassen", mehr Feuer zeigen und sich quasi selbst neu erfinden. Das fordert nicht irgendwer, sondern Philipp Lahm. Dass ausgerechnet der Weltmeister-Kapitän öffentlich so klare Forderungen stellt, macht die Lage für den Bundestrainer noch brenzliger. Denn Lahm sitzt als OK-Chef der Heim-EM 2024 im Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) - zwar nicht als stimmberechtigtes, dafür aber einflussreiches Mitglied. Bei der Sitzung am 4. Dezember hebt oder senkt das Präsidium in der Causa Löw den Daumen.

"Die deutsche Nationalmannschaft braucht die Neuerfindung", schrieb Lahm in der "Sport Bild". Zwischen den Zeilen ist abzulesen, dass Lahm Zweifel daran hegt, ob Löw dazu noch in der Lage ist. Der 60-Jährige müsse "seine Ansprache an diese Generation anpassen", forderte Lahm, es liege "jetzt am Bundestrainer, seine Spieler von der Leine zu lassen. Mit den richtigen Worten kann er sie aufladen und motivieren".

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