Malaika Mihambo gewinnt den Weitsprung beim Hallenmeeting in Düsseldorf mit 6,74 m.		FOTO: AFP
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Malaika Mihambo gewinnt den Weitsprung beim Hallenmeeting in Düsseldorf mit 6,74 m. FOTO: AFP

Kurs auf Olympia

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(dpa). Starke Leistungen, aufwendige Hygienekonzepte und viele strahlende Gesichter: Am ersten großen Hallen-Wochenende im Corona-Winter mit den internationalen Meetings in Karlsruhe und Düsseldorf hat die Leichtathletik ein Zeichen gesetzt. Für viele Asse war es ein hoffnungsvoller Start in das ungewisse Olympia-Jahr. Besonders glänzten dabei am Sonntag beim Istaf in Düsseldorf die Stabhochsprung-Asse Armand Duplantis aus Schweden und der Leverkusener Torben Blech.

Der »Welt-Leichtathlet des Jahres« Duplantis gewann souverän mit 6,01 Metern und scheiterte an der Weltrekordhöhe von 6,19 Metern. Seine Bestmarke aus dem vergangenen Jahr steht bei 6,18 Metern. Einen Riesensprung machte Ex-Zehnkämpfer Blech mit der persönlichen Bestleistung von 5,86 Metern. Der Leverkusener lag am Ende als Zweiter sogar vor Weltmeister Sam Kendricks aus den USA (5,81 Meter) und ging vor lauter Freude über seinen Auftritt gerührt auf die Knie. Blech hatte sich erst am Freitag in Karlsruhe auf 5,72 Meter gesteigert.

Weitsprung-Weltmeisterin Malaika Mihambo sprang im ISS Dome erstmals seit fast einem Jahr aus vollem Anlauf mit 20 Schritten heraus - verpasste dabei aber die angepeilte Sieben-Meter-Marke. Die deutsche Sportlerin des Jahres von der LG Kurpfalz landete ebenso wie die Schwedin Khaddi Sagnia bei 6,74 Metern, hatte aber die bessere zweitbeste Weite. »Heute war ein solider Einstieg, ich glaube, dass ich noch weiter springen kann«, sagte Mihambo.

Die Leichtathleten hoffen wie viele andere Spitzensportler auf der Welt weiter auf Sommerspiele in Tokio. An das Schreckensszenario Absage wollen die meisten lieber nicht denken.

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