Mick Schumacher im Ferrari SF71H. FOTO: DPA
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Mick Schumacher im Ferrari SF71H. FOTO: DPA

Kürzere Trainingseinheiten

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(dpa). Die Formel-1-Piloten haben an Grand-Prix-Wochenenden künftig weniger Zeit zum Trainieren. Die ersten beiden Einheiten am Freitag wurden um jeweils eine halbe Stunde verkürzt. Sie dauern damit nur noch jeweils 60 Minuten und sind nun genauso lang wie das Abschlusstraining vor der Qualifikation am Samstag. Dies geht aus den offiziellen Startzeiten der Rennen hervor, die die Motorsport-Königsklasse am Freitag veröffentlichte.

Die Formel-1-Events in Europa beginnen zudem künftig wieder zur vollen Stunde um 14.00 Uhr. Die Motorsport-Königsklasse hatte zur Saison 2018 ihre Startzeiten geändert. Seitdem erloschen die roten Ampeln in Europa für gewöhnlich erst um 15.10 Uhr. Alle anderen Grand Prix begannen ebenfalls erst zehn Minuten nach der vollen Stunde.

Der um zehn Minuten spätere Start sollte den TV-Stationen die Möglichkeit geben, mit Sendestart zur vollen Stunde unmittelbar vor der Live-Action viel Atmosphäre einzufangen. Nun bestätigte die Formel 1 ein Abrücken von diesem Modell. Der Saisonstart ist für den 28. März in Bahrain geplant.

Mick Schumacher kann derweil sein Formel-1-Debüt kaum erwarten. Der Formel-2-Champion absolvierte am Donnerstag und Freitag auf dem Ferrari-eigenen Kurs in Fiorano Testrunden. Der 21-Jährige aus der Scuderia-Nachwuchsschmiede steuerte dabei einen drei Jahre alten Ferrari SF71H.

"Ich kann es kaum erwarten, dass die neue Saison beginnt, dass ich erstmals in der Startaufstellung an der Seite der besten Fahrer der Welt stehe", sagte Schumacher, der 2021 für das US-Team Haas starten wird.

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