Kubica zurück in Formel 1

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Es ist ein kleines Wunder. Und der Vollbringer selbst spricht von einer der "größten Leistungen" seines Lebens. Acht Jahre nach seinem schweren Rallye-Unfall, bei dem Robert Kubica fast seine rechte Hand verloren hätte, kehrt der Pole als Stammpilot des britischen Williams-Teams in die Königsklasse des Motorsports zurück. Ein Comeback mit 33 Jahren. "Es war eine Reise voller Herausforderungen, es zurück in die Startaufstellung der Formel 1 zu schaffen. Aber was fast unmöglich schien, fängt an, sich echt anzufühlen", sagte Kubica.

Es ist ein kleines Wunder. Und der Vollbringer selbst spricht von einer der "größten Leistungen" seines Lebens. Acht Jahre nach seinem schweren Rallye-Unfall, bei dem Robert Kubica fast seine rechte Hand verloren hätte, kehrt der Pole als Stammpilot des britischen Williams-Teams in die Königsklasse des Motorsports zurück. Ein Comeback mit 33 Jahren. "Es war eine Reise voller Herausforderungen, es zurück in die Startaufstellung der Formel 1 zu schaffen. Aber was fast unmöglich schien, fängt an, sich echt anzufühlen", sagte Kubica.

"WAS für ein Comeback", schrieb bereits vor der offiziellen Bekanntgabe Ex-Pilot Mark Webber. "Als ich an RK’s Krankenhausbett nach seinem Unfall in Italien stand, wollte ich meinen Augen einfach nicht glauben, in welchem Zustand er ist", meinte der 42 Jahre alte Australier. Sieben Stunden lang hatten zwei Teams aus sieben Ärzten den Polen damals operiert. Vor allem der rechte Unterarm und die rechte Hand waren durch den Unfall am 6. Februar 2011 in Italien schwer verletzt worden, zunächst war sogar eine Amputation der Hand befürchtet worden. Von einer normalen Leistungsfähigkeit ist sein rechter Arm jetzt allerdings noch immer weit entfernt, das wird sich auch nicht mehr ändern.

"Jeder bei Williams ist immens beeindruckt gewesen, was er erreicht hat", sagte die stellvertretende Teamchefin Claire Williams. Seine Rückkehr sei ein Verdienst von Charakterstärke und Hartnäckigkeit. Allerdings dürften auch finanzstarke Sponsoren aus der Heimat des Polen ein Argument gewesen sein, das Cockpit neben dem 20 Jahre alten Neuling George Russell an Kubica zu geben. Medienberichten zufolge steuern sie eine zweistellige Millionensumme zum Williams-Etat bei.

Milliardärssohn und bisheriger Williams-Pilot Lance Stroll wird im kommenden Jahr für Racing Point Force India fahren, auch wenn das noch nicht offiziell ist. Seinem schwerreichen Vater gehört das Team. Für den Russen Sergei Sirotkin ist kein Platz mehr bei Williams.

Sein bisher letztes Formel-1-Rennen bestritt Kubica am 14. November 2010 auf dem Yas Marina Circuit. Nun kommen ab der kommenden Saison aller Voraussicht nach weitere dazu. (Foto: dpa)

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